EY-Studie
Immobilienmarkt droht zu überhitzen

Auf dem Immobilienmarkt in Deutschland verdichten sich Anzeichen für Überhitzungen. Experten rechnen fest damit, dass die Preise auch 2016 steigen werden und sich das Angebot an Objekten stark verknappen wird. Dies könnte zu spekulativen Investments führen. Befeuert wird diese Entwicklung durch die Flüchtlinge, die insbesondere in den begehrten Ballungszentren Wohnungen suchen würden, was die Preise treibt. Dies ergab eine Umfrage der Unternehmensberatung EY unter institutionellen Investoren. Eine spürbare Zinswende bleibt 2016 nach Meinung fast aller Befragten (92 Prozent) aus. Darüber hinaus dürften aber auch die weltpolitischen Instabilitäten bei der Preisfindung eine Rolle spielen. Dieser Auffassung sind 56 Prozent der Befragten – im vergangenen Jahr waren es nur 44 Prozent. Im internationalen Vergleich gilt Deutschland als wirtschaftlich und politisch stabil. Das wiederum zieht Immobilienkapital aus dem Ausland an, wodurch die Nachfrage und damit die Preise weiter stiegen. Umgekehrt zieht es deutsche Immobilienanleger aber auch schon länger wieder ins Ausland. Dabei sind auch Länder wie Italien und Spanien als Zielländer – zumindest partiell – wieder attraktiv. 

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Artikel veröffentlicht am:
14.01.2016
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Autor/in 
Redaktion die bank
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