Delisting
IKB verschwindet vom Kurszettel

Die IKB Deutsche Industriebank AG will die Börsennotierung der eigenen Aktien beenden. Der Vorstand hat das Delisting beschlossen, um Verwaltungskosten zu sparen und die Komplexität zu reduzieren. Aufgrund des geringen Streubesitzes von 8,5 Prozent hatte es in den vergangenen Jahren nur noch einen sehr geringen Handel mit der IKB-Aktie gegeben. 91,5 Prozent der Aktien hält der Mehrheitsaktionär Lone Star. Nach dem Antrag können Investoren die Bankaktien noch für sechs Monate an der Börse kaufen und verkaufen. Die Bank war eine der ersten, die in der Finanzkrise ins Straucheln geraten war. Der Verkauf an den US-Finanzinvestor Lone Star erfolgte 2008. Mehrere Anläufe, die IKB zu verkaufen, wurden erfolglos abgebrochen. Ein Abfindungsangebot an die anderen Aktionäre muss die Bank nicht unterbreiten, da sie an Börsen in Düsseldorf und Frankfurt nur noch im weitgehend ungeregelten Freiverkehr notiert ist.

 

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Artikel veröffentlicht am:
26.02.2016
Autor/in 
Redaktion die bank
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