Bayerische Erfolgsgeschichte
HypoVereinsbank feiert Geburtstag
 

Vom regionalen Institut zur paneuropäischen Geschäftsbank – die HypoVereinsbank hat in ihrer 150-jährigen Geschichte einen bemerkenswerten Wandel durchgemacht und währenddessen nicht nur fünf Währungsreformen überstanden.

Am 1. Juli 1869 als Bayerische Vereinsbank zur Unterstützung regionaler Unternehmen gegründet, ist die Münchener Traditionsbank heute Teil der UniCredit, die Firmen- und Privatkunden begleitet und über ein integriertes Investmentbanking verfügt. Schon seit ihrer Gründung ist die HVB ein wichtiger Partner für Unternehmen.
Mit der gesetzlichen Verankerung der Gewerbefreiheit 1868 in Bayern tat sich ein enormes Kreditpotenzial auf. Deshalb schlossen sich Bankiers, Hofadlige und Geschäftsleute aus München, Augsburg und Bayreuth zu einem bürgerlichen Gründungskomitee einer Bank zusammen. König Ludwig II. erteilte die Konzession, dem „Gewerbe“ Kredit zu geben und Investitionen zu ermöglichen. Diesem Gründungsauftrag blieb die Bank treu. Heute ist die HVB der zweitgrößte Kreditgeber des deutschen Mittelstands und begleitet die Unternehmen bei zentralen Herausforderungen wie Digitalisierung, Internationalisierung und Nachfolgeregelung. „Seit unserer Gründung vor über 150 Jahren haben wir uns von einer regionalen Firmenkundenbank zu einer paneuropäischen Geschäftsbank mit integriertem Investment Banking entwickelt“, sagt Dr. Michael Diederich, Sprecher des HVB-Vorstands. Firmen- und Privatkunden würden häufig über mehrere Generationen hinweg begleitet.

Von der Firmenkunden- zur Vollbank

Über Eisenbahnanleihen finanzierte die Bank früh die staatliche und kommunale Infrastruktur und betrieb so bereits seit 1869 ein modernes Investmentbanking. Als Partner der Wirtschaft war sie gleichzeitig ein Motor für die Industrialisierung Bayerns. Nach dem Zweiten Weltkrieg erweiterte die Bayerische Vereinsbank ihre Finanzdienstleistungen auch für Privatkunden und half beim Wiederaufbau. Angesichts der Wohnungsnot und mit der Lizenz einer Universalbank ausgestattet, gab sie unter dem Motto „Pfandbriefkauf baut Wohnungen auf“ langfristige Hypothekarkredite aus.
In den 1950-er Jahren entstand das große Konsumbedürfnis in der Bevölkerung, und die Bank half hier mit Raten- und Kleinkrediten. Zusätzlich ließ die zunehmende Umstellung der deutschen Arbeitgeber auf bargeldlose Gehaltszahlungen die Nachfrage nach neuen Finanzprodukten steigen. Auch heute noch sind Immobilien- und private Kreditfinanzierung wichtige Aufgaben der HypoVereinsbank, ebenso wie das Angebot von individuell passenden Kontomodellen.

Mix aus Innovation und Tradition

Vom Gulden bis zum Euro hat die HypoVereinsbank in ihrer Firmengeschichte fünf Währungsreformen erlebt. Die Chancen, die sich aus Krisen im Land und der Welt ergaben, konnten erfolgreich zur Weiterentwicklung genutzt werden. Michael Diederich: „Nur wer die Zeichen der Zeit schnell genug erkennt und diese mit engagierten und motivierten Mitarbeitern nutzt, ist anderthalb Jahrhunderte lang erfolgreich.“
Schon 1870 ermöglichte die Bayerische Vereinsbank als eine der ersten Banken überhaupt, kaufmännisch ausgebildeten Frauen den Einstieg ins Berufsleben. 1957 zog die erste Frau in den Aufsichtsrat ein, 1966 startete die erste Filialleiterin. Aktuell sind bei der HypoVereinsbank mehr als 54 Prozent der Beschäftigten Frauen, darunter zwei Vorständinnen und drei Aufsichtsrätinnen.
Auch bei kundenorientierter Technik setzt die Bank immer wieder Maßstäbe: Ob 1883 als einer der ersten Teilnehmer des Münchner Telefonnetzes, 1938 mit der ersten Nutzung einer Hollerith-Tabelliermaschine oder zuletzt mit Blockchain-basierten Handelsfinanzierungen, der Einführung von Echtzeitüberweisungen und ApplePay. Die HVB-Kunden können eins der modernsten Filialnetze Deutschlands nutzen.

Verankerung in der Gesellschaft

Während ihrer langen Geschichte hat sich die HypoVereinsbank tief in der Gesellschaft verankert und nimmt ihre gesellschaftliche Verantwortung ernst. Im Rahmen der gruppenweiten Nachhaltigkeitsstrategie verpflichtet sich die Bank, integer und verlässlich zu wirtschaften. Sie setzt sich dafür ein, verantwortungsvoll mit Ressourcen und der Umwelt umzugehen sowie einen wertvollen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten. Sie übernimmt zudem soziale und gesellschaftliche Verantwortung durch die Förderung von Musik und Bildender Kunst, zum Beispiel im Rahmen der jährlichen UniCredit-Festspielnacht in München, von Integrationsprojekten und sozialem Mitarbeiterengagement. Mit Social Impact Banking erweitert die HypoVereinsbank 2019 ihr gesellschaftliches Engagement in Deutschland zudem über bestehende kulturelle und soziale Engagements, Sponsoring oder Spenden hinaus.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass die HypoVereinsbank ihr 150-jähriges Bestehen feiert. Das Engagement und die harte Arbeit des Teams haben die HypoVereinsbank mit der richtigen Mischung aus Tradition und Innovation als eine der führenden Banken im deutschen Markt fest etabliert“, gratulierte Jean Pierre Mustier, CEO der UniCredit. Er sieht das Institut auf dem richtigen Weg, um weiter erfolgreich zu wachsen.

 

Die Bildleiste unten zeigt u.a. einen Blick in die Schalterhalle der Bayerischen Vereinsbank im Jahr 1886, die Hauptfiliale der Bank in der Promenadestraße 14 (heute Kardinal-Faulhaber-Straße 14) im Jahr 1913, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jahr 1939.

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Artikelinformationen 
Artikel veröffentlicht am:
02.07.2019
Quelle(n):
Bilderquelle: HypoVereinsbank
Autor/in 
Redaktion die bank
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