Weltfrauentag II
HVB für Fördermaßnahmen prämiert
 

Während der Anteil von Frauen im Top-Management europäischer Banken insgesamt noch zu wünschen übrig lässt (siehe unsere Meldung „Weltfrauentag I“), kann die Münchener HypoVereinsbank mit einer erfreulichen Meldung aufwarten: Sie landete im aktuellen Ranking des „Frauen-Karriere-Index" 2017, der vom Bundesfamilienministerium ins Leben gerufen wurde, auf dem dritten Platz.

Basis für die Bewertung war das Geschäftsjahr 2016. „Das wiederholt gute Ergebnis im Frauen-Karriere-Index ist Ausdruck unserer Initiativen, um eine Kultur der Vielfalt und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei uns in der UniCredit zu fördern“, sagt Personalchef Georg Rohleder. Für ihn ist eine diversifizierte Belegschaft mit unterschiedlichen Perspektiven ein wichtiger Faktor für die Innovationskraft eines Unternehmens. Sie schaffe einen größeren Mehrwert für Kunden und Aktionäre. Die UniCredit-Tochter hat sich als Vorreiter für nachhaltige Förderung von weiblichen Talenten in Deutschland etabliert. Mit ihren Fördermaßnahmen konnte sich die Bank nun zum fünften Mal in Folge unter den Top 5 platzieren.

Bei der HVB stieg der Anteil von Frauen in Fach- und Führungspositionen zwischen 2012 und 2017 von 22 auf 28 Prozent. Die Bank hat sich im Rahmen der seit 2013 geltenden gruppeneigenen Gleichstellungsrichtlinie auf die Fahne geschrieben, Talente in allen Bereichen des Unternehmens zu fördern und die Rahmenbedingungen zu verbessern. Weibliche Leistungs- und Potenzialträger werden gezielt auf ihrem Karriereweg unterstützt, etwa durch Mentoring-Programme. Von den Bankerinnen, die bisher daran teilgenommen haben, wurden 60 Prozent bereits auf eine höhere Führungsebene befördert oder stehen davor. 

Neben dem Mentoring bietet die HVB diverse Plattformen und Lernmöglichkeiten speziell für Frauen an, wie zum Beispiel Workshops oder Round Tables mit dem Vorstand. Talentierte Nachwuchskräfte sollen frühzeitig identifiziert und qualifiziert werden, um bei der Besetzung von Führungspositionen auf einen ausgewogenen Pool von Männern und Frauen zugreifen zu können. Flankiert werden die Maßnahmen durch geschlechtsneutrale Angebote wie flexible Zeit- und Arbeitsmodelle, eine bankeigene KiTa und Zuschüsse zur Kinderbetreuung. 

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Artikel veröffentlicht am:
08.03.2018
Quelle(n):
Bildquelle: ©efetova / iStockphoto.com
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Redaktion die bank
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