Zahlungskontengesetz
Grünes Licht für das Basiskonto für alle



Der deutsche Bundestag hat einstimmig den Gesetzesentwurf zum Zahlungskontengesetz (ZKG) beschlossen. Das ZKG dient als Umsetzungsgesetz zur EU-Zahlungskontenrichtlinie, der so genannten Payment Account Directive (PAD), in deutsches Recht. Noch im Laufe dieses Jahres soll das ZKG in Kraft treten. Banken müssen nun rasch ihre Produkte, Prozesse und Anwendungen zum Girokonto an die neuen gesetzlichen Anforderungen anpassen. Dies betrifft beispielsweise Kontoeröffnungsprozesse und Legitimationsverfahren sowie KYC-Dokumentationen für Flüchtlinge und Obdachlose, aber auch Konto-Kündigungsprozesse und Mahnverfahren. Die privaten Banken waren lange skeptisch und fürchteten, dass das Konto für Terroristen oder zur Geldwäsche missbraucht werden könnte. Jetzt wurde offenbar ein Weg gefunden, die rechtlichen Regelungen einzuhalten und gleichzeitig Flüchtlingen bei der Integration zu helfen. Wegen der kurzfristig umzusetzenden Gesetzesinhalte, insbesondere in Bezug auf das Basiskonto und die Kontowechselhilfe, müssen Banken vor allem diverse IT-relevante Herausforderungen bewältigen. Das ZKG setzt einen deutlichen Schwerpunkt darauf, allen Verbrauchern Zugang zu einem Zahlungskonto mit grundlegenden Funktionen zu ermöglichen, die für die Teilnahme am Zahlungsverkehr wesentlich sind. Dazu zählen Bareinzahlungen, Barauszahlungen, Überweisungen, Lastschriften sowie Kartenzahlungen.

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Artikel veröffentlicht am:
26.02.2016
Autor/in 
Redaktion die bank
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