Kryptowährungen
Gekommen, um zu bleiben
 

Der Bitcoin ist mittlerweile ein fester Teil des globalen Zahlungssystems geworden. Seit dem Start des Bitcoin-Netzwerks vor mehr als zehn Jahren hat nicht nur die Zahl der Transaktionen zugenommen. Auch die Menge der Diskussionsbeiträge rund um das Thema wächst stetig. Die zentrale Frage dabei lautet: Sind Kryptowährungen wirklich zukunftsfähig oder nur ein kurzweiliger technologischer Hype?

Die Reaktionen und Erwartungen bei Kryptowährungen fallen immer noch sehr unterschiedlich aus. Während einige Investoren sie nutzen, um ihr Ertrags-Risiko-Profil zu verbessern, ihre Portfolien zu diversifizieren und damit Risiken traditioneller Anlagen in Anleihen und Aktien zu reduzieren, halten sich andere Akteure zurück. Sie sehen in Kryptowährungen nur einen gefährlichen Hype und verweisen immer wieder auf die Dotcom-Ära und deren krachendes Ende. Zusätzlich führen sie Marktmanipulationen, Geldwäsche und Hackerangriffe als Gegenargumente ins Feld und prophezeien ein schnelles Ende des Hypes. Gerade die Kursrallye des Bitcoin im vergangenen Jahr dient ihnen als Indiz für das bevorstehende Ende.

Die Befürworter verweisen hingegen darauf, dass der Bitcoin widerstandsfähig sei und sich von Kursrückschlägen stets erholt habe. Die derzeitige Baisse werde er auch überstehen. Das Auf und Ab des Bitcoin sei vergleichbar mit den klassischen Lebenszyklen neuer Erfindungen und auch neuer Assetklassen. Daher ist eine professionelle und sachorientierte Analyse dringend erforderlich. Klar ist, dass nicht alle 2.000 der zurzeit existierenden Kryptowährungen langfristig bestehen werden. Vielmehr offenbaren bereits heute nur wenige die Substanz, um sich dauerhaft am Markt zu behaupten.

Bitcoin & Co – Der Faktencheck

Schon heute ist klar, dass Bitcoin ab dem Jahr 2024 die härteste von Menschenhand geschaffene Währung sein wird. Denn trotz steigender Nachfrage ist die Geldmenge limitiert. Nach einer festgelegten Anzahl von Blocks wird die Schürfmenge halbiert, was etwa alle vier Jahre zu einer Halbierung der neugeschaffenen Geldmenge führt. Der Bitcoin-Algorithmus ist so gestaltet, dass immer weniger Bitcoins erstellt werden – bis zu dem Punkt, an dem die maximale Anzahl erreicht ist. Im Gegensatz zu den traditionellen Zahlungsmitteln (Fiatwährungen) lassen sich Bitcoins nicht einfach nachdrucken. Ihre Zahl ist auf maximal knapp 21 Mio. begrenzt. Selbst die Goldmenge steigt jährlich zwischen 1,5 und zwei Prozent.

(...)

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Fachzeitschrift "die Bank" 04/2019. Die Ausgabe kann im Abo oder einzeln bezogen werden. Zusätzlich kann auch dieser Artikel einzeln bezogen werden.
 Diese Ausgabe kaufen
Kontakt  
Diesen Artikel ...  
Artikelinformationen 
Artikel veröffentlicht am:
21.05.2019
Erschienen in Ausgabe:
04/2019
 Diese Ausgabe kaufen
Quelle(n):

Bildquelle: ©hkuchera | istockphoto.com

Autor/in 
Frank Thole
ist Partner bei der WEPEX Unternehmensberatung. Der Diplom-Kaufmann verfügt über 30 Jahre Berufserfahrung in der Bank- und Finanzindustrie.
Weitere Artikel 
Webkiosk 

Die Zeitschrift

Ausgabe 06/2019

Jetzt online lesen »

 

 

Newsletter

die bank | Newsletter

Abonnieren Sie den kostenlosen redaktionellen Newsletter der Fachzeitschrift „die bank“.
Der Newsletter erscheint mindestens einmal im Monat und informiert Sie über aktuelle Beiträge und News.

 Anmeldung

 Newsletter-Archiv