PSD 2 dient auch dem Verbraucherschutz
FinTechs agieren nicht mehr im rechtsfreien Raum
 

Die Zeiten, als der Bereich Zahlungsverkehr als notwendiges, aber etwas angestaubtes Metier galt, sind vorbei. Heute spricht man vom Payment-Sektor, und der gilt mit seinen vielfältigen neuen Möglichkeiten als „sexy“. Er heizt den Wettbewerb zwischen Unternehmen an und, noch wichtiger: Hier können Erträge erzielt werden. Viele neue Geschäftsfelder gibt es bereits, andere entstehen gerade. Eines ist allen gemeinsam: Sie halten die Finanzaufsicht auf Trab.

Die oben genannte Einschätzung zur neuen Attraktivität des Zahlungsverkehrs stammt von Raimund Röseler. Der Exekutiv-Direktor Bankenaufsicht warnte im Rahmen einer BaFin Konferenz in Frankfurt aber auch vor den vielfältigen Gefahren, die sich aus den neuen Geschäftsfeldern ergeben. Hackerattacken sind dabei nur ein Angriffspunkt. 

Was passiert mit all den Daten, die die Basis des Zahlungsverkehrs darstellen? Die neue Zahlungsdiensterichtlinie (Payment Service Directive, PSD 2), deren Umsetzungsgesetz Mitte Januar in Kraft trat, dient nicht nur der Weiterentwicklung des europäischen Binnenmarkts für unbare Zahlungen, sie hat auch einen Fokus auf dem Verbraucherschutz. Zahlungsinstitute, aber auch Drittdienstleister müssen sich seit Januar noch strenger in die Karten schauen lassen und schärfere Anforderungen erfüllen. 

Was im Rahmen der PSD 2 und des neu gefassten Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes (ZAG) auf sie zukommt, darüber informierten die Mitarbeiter der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nun noch einmal im Detail. 

Für die Antragsteller sollte so der Durchblick durch das Dickicht der Erlaubnis- und Registrierungsverfahren vereinfacht werden – und umgekehrt sollte die Veranstaltung auch den Mitarbeitern der BaFin und der Bundesbank den Umgang mit den Antragstellern erleichtern. Fragen, die bereits im Vorfeld geklärt werden können, erfordern schließlich keine umständlichen Nachverhandlungen im Erlaubnisprozess, reduzieren die Fehlerquote und damit die Bearbeitungszeit. Natürlich haben die Antragsteller aber die Möglichkeit, ihre Fragen zur Erlaubnis- oder Registrierungspflicht vorab zu adressieren. 

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02/2018

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Artikelinformationen 
Artikel veröffentlicht am:
13.02.2018
Erschienen in Ausgabe:

02/2018

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Quelle(n):
Bildquelle: ©AleksandarGeorgiev / iStockphoto.com
Autor/in 
Anja U. Kraus
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