Finanzbildung
ETF, Disagio, Rendite – Was ist das denn?
 

Millionen im Lotto gewinnen, eine Villa von der Tante erben, einen reichen Partner heiraten – von solchen Klischees träumen insgeheim viele Menschen. Doch wie man selbst mehr Geld aus Geld macht, davon wollen die meisten nichts wissen. Nur noch etwas mehr als ein Drittel der Deutschen interessiert sich laut einer Studie des Bankenverbands „stark“ oder „sehr stark“ für Wirtschafts- und Finanzthemen. Wie steuern die Banken gegen? Und was bringen die Angebote?

„Mein Name ist Jordan Belfort. In dem Jahr, als ich 26 wurde, habe ich 49 Millionen Dollar verdient! Schöne Scheiße, drei mehr und es wären eine Million pro Woche gewesen.“ Wie man so jung an so viel Geld kommt, davon erzählt Martin Scorseses Film „The Wolf of Wall Street“, der nur wenige Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise 2013 in die Kinos kam.

Basierend auf dem autobiografischen Bestseller des amerikanischen Börsenmaklers, im Film von Leonardo di Caprio gespielt, lässt der Regisseur die Zuschauer teilhaben an Auf- und Abstieg des Finanzjongleurs, der sich mit Charisma und Chuzpe, Habgier und Hemmungslosigkeit einen Namen in der Welt des Geldes und zügig ein Vermögen macht. Ausschweifende Partys, Lamborghinis und Luxusyacht – so schön kann Geld sein.

Doch die Mehrheit muss sich kräftig anstrengen, wenn vom Verdienst etwas übrigbleiben soll. Und das legt fast jeder dritte Deutsche erst einmal ganz unspektakulär für Notfälle zur Seite, wie eine im Juli 2019 veröffentlichte Umfrage des Bankenverbands zu Finanzaffinität, Finanzwissen und Anlageverhalten der Deutschen ergab. Als weitere Sparmotive folgen mit deutlichem Abstand „größere Anschaffungen“ und die „Altersvorsorge“.

Doch das Sparen wird immer schwieriger, seit die Lieblingsanlage der Deutschen, das Sparbuch, keine Erträge mehr abwirft und die Rente im Alter nicht mehr ausreicht – worunter Frauen noch stärker als Männer leiden. Wenn eine Frau mit 67 in den Ruhestand geht, bekommt sie im Schnitt 140 € weniger gesetzliche Rente als ein Mann, haben Wissenschaftler der Uni Mannheim ausgerechnet. Nach 15 Jahren fehlen ihr damit im Vergleich gut 25.000 €.

Und zu allem Überfluss muss das Ersparte auch noch immer länger reichen, da wir älter werden. Eigentlich, so könnte man schlussfolgern, müsste das Interesse an der cleveren Geldvermehrung steigen.

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Artikelinformationen 
Artikel veröffentlicht am:
07.01.2020
Erschienen in Ausgabe:
10/2019
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Quelle(n):

Bildquelle: Nils Thies/Bundesbank

Autor/in 
Eli Hamacher
ist Diplom-Volkswirtin und arbeitet seit 30 Jahren als Wirtschaftsjournalistin. Die Freelancerin schreibt für „die bank“ vor allem über die Branche und Porträts über einzelne Unternehmen. Ein weiterer Fokus ihrer Arbeit sind Auslandsmärkte.
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