TOP 100 der deutschen Kreditwirtschaft
Die Konsolidierung hat begonnen
 

2018 war nach mehreren eher ruhigen Jahren ein verhältnismäßig aufregendes für den deutschen Bankenmarkt. In unserer jährlichen Auswertung „Die 100 größten deutschen Kreditinstitute“ schlägt sich diese Unruhe mit zahlreichen Verschiebungen im Ranking nieder. Etwas niedriger als im Vorjahr liegt die Summe der TOP 100 um etwa 1 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Beginnen wir an der Spitze – wo sich allerdings wie gewohnt nichts ändert. Seitdem im Jahr 2016 die Fusion mit der WGZ die DZ Bank auf den 2. Platz nach vorne brachte, sind die Top 5 unverändert, mit der Deutschen Bank vor der DZ, der KfW, der Commerzbank und der Münchener HVB/UniCredit. Diese Konstanten stehen.

Dann aber bleibt das Auge hängen. Nanu, noch einmal Deutsche Bank? Ja, die DB PFK AG steht nun auf dem 6. Platz. Hier schlägt sich die Übernahme der Deutschen Postbank AG durch die Deutsche Bank final nieder und unterstreicht die im Geschäftsbericht formulierte Strategie „Eine Bank, zwei Marken“ optisch eindrucksvoll. Die Verschmelzung wurde im Mai 2018 wirksam und die alte Postbank existiert seither nur noch als Marke, offiziell: „Postbank – eine Niederlassung der DB Privat- und Firmenkundenbank AG“. Trotzdem darf man hier von einem satten Sprung nach vorne sprechen, denn im letzten Jahr rangierte die Postbank noch auf Platz 12 unserer Tabelle. Des Rätsels Lösung liegt u. a. darin, dass in die Konzerneröffnungsbilanz (rückwirkend zum 1. Januar 2017) auch die Deutsche Bank Bauspar-AG einbezogen wurde; die bereinigte Bilanzsumme wuchs so um 130 Mio. € an.

Die Top 10 werden komplettiert durch alte Bekannte. Durch den Aufstieg der Postbank werden die LBBW und die BayernLB jeweils einen Platz nach unten geschoben auf nun 7 und 8, die Helaba bleibt auf Platz 10. Die „ING Holding Deutschland GmbH“ (unverändert auf 9) fällt besonders durch den neuen Markenauftritt auf. Außerdem ist die Interhyp, die Baufinanzierungen vermittelt, seit letztem Jahr vollständig im Eigentum der ING Deutschland und die Bilanzsumme stieg um 5,7 Prozent – so viel (prozentual), wie sonst bei keiner Bank unter den ersten Zehn.

Konsolidierungsdruck zeigt Wirkung

Was aktuell besonders auffällt, ist die Vielzahl von Fusionen in Deutschland. Die Konsolidierung hat offenbar Fahrt aufgenommen und der Bankensektor steckt in der von vielen Experten schon länger prophezeiten Umbruchphase. 

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Artikelinformationen 
Artikel veröffentlicht am:
03.09.2019
Erschienen in Ausgabe:
07/2019
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Quelle(n):

Bildquelle: iStock.com/malerapaso

Autor/in 
Anja U. Kraus
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