Anlegen in Aktien
Deutsche brauchen den Impuls von außen

Zum Tag der Aktie am kommenden Montag ermuntert das Deutsche Aktieninstitut (DAI) Sparer wieder zur Anlage in Aktien. Wer Unternehmensanteile erwerbe, könne sich auf lange Sicht auch ohne umfassende Wirtschaftskenntnissen über attraktive Erträge freuen, sagt Christine Bortenlänger vom Institutsvorstand, „Es lohnt sich!“ Breit gestreute Aktieninvestments hätten in der Vergangenheit langfristig sechs bis neun Prozent jährlich erwirtschaftet, da könnten Sparbücher und Tagesgeldkonten nicht mithalten. Bortenlänger nennt vier einfache Grundregeln, die es zu beachten gelte: Das Geld sollte breit gestreut in Aktien unterschiedlicher Branchen angelegt werden, um das Risiko eines Totalverlusts zu verhindern. Der Anlagehorizont sollte langfristig sein, um Kursschwankungen auszugleichen. Der Aktienkauf sollte regelmäßig erfolgen, beispielsweise über einen Sparplan auf Aktienfonds. Und schließlich sollte der Anleger nicht ausschließlich in Aktien investieren, sondern darüber hinaus ausreichend Geld für unvorhergesehene Ausgaben bereithalten. 

Den jährlichen „Tag der Aktie“ nutzt das DAI, um das Thema Aktienanlage prominent in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Dass dies anscheinend notwendig ist, unterstreicht eine gemeinsame Untersuchung des Deutschen Aktieninstituts und der Börse Stuttgart aus dem Januar 2019. Demnach brauchen viele Deutsche offenbar erst einen Impuls von außen, um an Aktienkäufe zu denken, und diese Impulse erhalten sie in der Regel im Beratungsgespräch bei ihrer Bank oder Sparkasse, aber auch im Gespräch mit Freunden oder Kollegen. (kra) 

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Artikel veröffentlicht am:
15.03.2019
Autor/in 
Redaktion die bank
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