Ausfalldefinition nach CRR
BaFin konsultiert Rundschreiben

Die BaFin hat den Entwurf eines Rundschreibens zur Anwendung der Ausfalldefinition gemäß Artikel 178 der Eigenmittel-Verordnung (CRR) zur Konsultation gestellt. Dabei geht es auch um die Schätzung der Ausfallwahrscheinlichkeit (Probability of Default) und die Schätzung der Verlustquote (Loss Given Default). Schriftliche Stellungnahmen sind bis zum 1. Februar bei der Finanzdienstleistungsaufsichtsbehörde einzureichen.

Hintergrund sind Leitlinien der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA. Die BaFin will deren Leitlinien zur Anwendung der Ausfalldefinition gemäß CRR (mit Ausnahme der Absätze 25 und 26) sowie die Leitlinien für die PD- und LGD-Schätzung und die Behandlung von ausgefallenen Risikopositionen in ihre Verwaltungspraxis übernehmen, um Kompatibilität mit der Vorgehensweise der EBA zu gewährleisten. 

Die EBA hatte bereits Konsultationsverfahren zu beiden Leitlinien durchgeführt und die Ergebnisse veröffentlicht. Nun möchte die BaFin die Informationen auch auf ihrer Seite darstellen. Bei der Konsultation dürfe es im Wesentlichen also nur um etwaige Fehler im Rahmen der Übersetzung gehen.  (kra) 

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Artikel veröffentlicht am:
10.01.2019
Quelle(n):
Quelle: BaFin 
Autor/in 
Redaktion die bank
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