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Karriere in Banken: Frauen führen

Die Führungspositionen bei den privaten Banken sind längst keine Männerdomäne mehr. Auf den oberen Leitungsebenen liegt die Präsenz von Frauen deutlich im Aufwärtstrend.

Weibliche Führungskräfte sind in der deutschen Finanzwirtschaft so stark vertreten wie nie zuvor. Das belegt eine aktuelle Statistik des Arbeitgeberverbandes des privaten Bankgewerbes.

Hiernach hat sich die Relation zwischen Männern und Frauen im Bereich der Führungskräfte seit Anfang der 1990er Jahre von 11:1 auf nunmehr 3:1 zu Gunsten der Frauen verbessert . Die Zahl der weiblichen Führungskräfte in den privaten Banken ist etwa 14-mal so schnell gewachsen wie die der Männer. In konkreten Zahlen ausgedrückt bedeutet dies: Ende 1990 standen 2.700 Frauen 29.060 Männer gegenüber. Bis Ende 2007 ist die Zahl der weiblichen Führungskräfte um 395 % auf 13.370 gestiegen, die der Männer um 28 % auf 37.160.

Gegenläufiger Trend
Bemerkenswert: Die Zahl der männlichen Führungskräfte erreichte im Jahr 2001 ihren Höchststand von 43.280. Seither ist die Zahl der Manager um 14,1 % zurückgegangen. Entgegengesetzt der Trend bei den Frauen: Die Zahl der weiblichen Führungskräfte stieg im selben Zeitraum um 13,4 % auf den neuen Höchststand von 13.370.

Auf den mittleren und unteren Etagen der privaten Banken ist der Frauenanteil schon immer sehr hoch gewesen. Ende 2007 waren von 158.800 Beschäftigten 51 % weiblich. Der Anteil der Frauen bei den Auszubildenden hat mittlerweile sogar 60 % erreicht.

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