IT-Sicherheit

Klarer Kompass für Social Media gefragt

Die Nutzung von sozialen Netzwerken wie Facebook, Google+ oder Twitter hat einerseits längst die Mitte der Gesellschaft erreicht. Mit der wachsenden Verbreitung erhöht sich jedoch die „Störanfälligkeit“ – auch weil Mitglieder oftmals blauäugig in punkto Datenschutz und -sicherheit agieren. Deshalb sollte der Wildwuchs unterschiedlicher Anwendungen gerade an der Schnittstelle zur betrieblichen Informationstechnologie produktiv kontrolliert und gesteuert sein, ohne jedoch mit allzu strengen Verbotsregeln zu operieren. Lothar Lochmaier [mehr lesen]

Banken-IT

Monitoring kumulierter Risiken im Kreditportfolio

Deutsche Banken rüsten technisch auf, um Klumpen-Risiken besser zu entdecken. Unternehmen sind heute immer undurchsichtiger miteinander vernetzt und stärker voneinander abhängig. Das gilt sowohl rechtlich als auch wirtschaftlich. Die Kreditinstitute müssen enormen Aufwand betreiben, um die gesetzliche Pflicht zu erfüllen, verbundene Unternehmen bankintern zu einer Kreditnehmereinheit zusammenzufassen. Das heißt: Kumulierte Risiken haben für das Risikomanagement enorme Relevanz. Die Herausforderung besteht darin, diese Risiken zu entdecken und richtig einzustufen. Am Praxis-Beispiel der Einführung eines neuen Obligo-Auskunftssystems bei der Postbank wird illustriert, wie dies gelingt. Gerhard Berner, Detlef Brombacher, Manuel Beermann [mehr lesen]

Hacktivismus

Bedrohung via Internet

Laut Angaben vom U.S. Government Accountability Office (GAO) sind rund 80 % der bei Unternehmen auftretenden Schwachstellen in der IT-Sicherheit und beim Datenschutz auf Fehlkonfigurationen oder mangelnde Aktualisierung zurückzuführen. Selbst technisch unbedarfte, politisch motivierte Hacker erzielen hier die größten Erfolge. Dies bedeutet jedoch im Umkehrschluss, dass ein Großteil der gängigen Attacken mit Hilfe von Standardbaukästen vermeidbar ist. Deshalb lohnt es sich, das innerbetriebliche Know-how verstärkt auf die Behebung der wichtigsten Fehlerquellen zu richten, statt sofort frisches Geld in den Kauf neuer Sicherheitsprodukte zu investieren. Lothar Lochmaier [mehr lesen]

Technologietrends

Digitale Agenda für das Bankgeschäft

Die Digitale Wirtschaft und die digitale Gesellschaft sind durch die umfassende Vernetzung aller Akteure – Privatpersonen, Unternehmen, öffentliche Verwaltungen – gekennzeichnet. Information, Kommunikation und Wissen werden neben Rohstoffen, Industrieprodukten und Dienstleistungen zunehmend zum eigenständigen Wirtschaftsgut. Wer im Wettbewerb bestehen will, muss daher die aktuellen Trends stets kennen und über die Wünsche und Bedürfnisse seiner Kunden genau Bescheid wissen. Denn der Kunde wird nicht nur immer stärker durch den Informationsaustausch im Netz beeinflusst, sondern nimmt auch selbst Einfluss auf andere. Damit wird immer mehr derjenige wahrgenommen, der sich in diesem Umfeld artikuliert. Ibrahim Karasu [mehr lesen]

Retail Banking

Der Wettbewerb wird zunehmend im Web entschieden

Die deutschen Finanzinstitute werden ihre Angebote immer mehr dem Ideal des Internet Banking annähern. Sogar die Beratung wird künftig selbstverständlicher Teil des Webangebots sein, weil für das Retail Banking keine anderen Regeln gelten als für viele andere Dienstleistungsbereiche der Wirtschaft, die heute schon vollständig elektronisch abgebildet sind. Das heißt aber auch: Die Funk­tion der Bankfiliale muss neu definiert werden. Thomas Bahlinger [mehr lesen]

Sichere Authentifizierung

Die sechs Gebote

Unternehmensnetzwerke müssen angesichts wachsender Gefahren durch mehrschichtige Sicherheitsmaßnahmen geschützt werden. Die amerikanische ActivIdentity Corporation hat daher sechs Gebote für einen sicheren Zugang zu Netzwerken zusammengestellt. [mehr lesen]

Crowdfunding

Geldquelle Internet

Beim Crowdfunding fungiert die anonyme Masse der Internetnutzer (Crowd) als Kapitalgeber oder Spender für Existenzgründer und Künstler. In den USA werben Vorreiter wie die bereits prominente Plattform Kickstarter frisches Geld ein. Noch ist allerdings unklar, inwieweit dieser Trend auch die professionelle Unternehmensfinanzierung erfasst. Lothar Lochmaier [mehr lesen]

Privatkundengeschäft

Prozessoptimierung in der Bankberatung

Die richtige Gestaltung der Kernprozesse Beratung und Vertrieb ist ein Schlüsselfaktor. Sie wirkt sich nicht nur auf das Image einer Bank, ihre Kundenbeziehungen und ihren Umsatz aus. Effiziente Prozesse ermöglichen auch höhere Haftungssicherheit und eine Reduktion der Kosten. Dies unterstützen moderne Systeme mit einer Standardisierung der Abläufe ohne die Individualität eines Kundengesprächs zu vernachlässigen. Oliver Dlugosch [mehr lesen]

Schwellenländer

Mobile Finanzdienste boomen

Mobile Finanzdienste expandieren weltweit mit großer Dynamik: Neue Technologien und der Ausbau der Mobile-Banking-Infrastrukturen führen zu rasant steigenden Nutzerzahlen. Besonders stark ist das Wachstum in den Schwellenländern. Hier ist der Anteil von Anwendern mobiler Zahlungssysteme mittlerweile sogar höher als in den Industriestaaten. Dies geht aus der aktuellen TNS-Mobile-Life-Studie hervor. [mehr lesen]

Cloud Computing

Wolkenflug mit verlässlichem Kompass

Im vergangenen Jahr gab es laut IDC-Marktforschung weltweit mehr neue virtuelle Serverinstanzen als physikalische. Virtualisierung ist somit inzwischen zum Standard geworden und wird allgemein als die technische Grundlage für das Cloud Computing angesehen. Die Evolution der internen IT-Infrastruktur ebnet auch den Weg zur kundenspezifischen Cloud-Implementierung, für die IT-Spezialisten sich freilich eingehend zu wappnen haben. Lothar Lochmaier [mehr lesen]

Persönliches Finanz-Management

Neuer Trend im Online Banking

Online Banking ist in Deutschland etabliert. Immer mehr Girokonten werden über das Internet geführt. Die damit verbundenen Kostensenkungseffekte sind weitgehend internalisiert, so dass es für die Finanzbranche nunmehr darum geht, neue Entwicklungspotenziale auszuloten. Ein attraktives Angebot im Retailgeschäft ist beispielsweise das Personal Finance Management (PFM). Es ermöglicht den Bankkunden die Web-basierte persönliche Haushalts-Budgetierung und Finanzplanung. Hansjörg Leichsenring [mehr lesen]

IT-Risikomanagement

Handlungsdruck durch MaRisk BA

Die deutschen Banken müssen ihr IT-Risikomanagement bis Ende 2011 verbessern, um den geänderten gesetzlichen Vorschriften zu genügen. Die neuen Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Banken (MaRisk BA) setzen hierbei Schwerpunkte, die sich direkt und indirekt auf das Management der IT-Risiken auswirken. Um den erhöhten Anforderungen zu genügen, sollten sich Banken an internationalen Risikomanagement-Standards orientieren. Darüber hinaus gilt es, die eigene IT wirkungsvoll zu steuern und zu kontrollieren. Allerdings lassen sich die neuen MaRisk-Vorgaben nicht so einfach umsetzen, weil sie zum Teil ungenau formuliert sind. Thomas Rose, Alexander Hampel [mehr lesen]

Der digitale Kunde – das unbekannte Wesen
Social Media

Der digitale Kunde – das unbekannte Wesen

Facebook, Twitter, LinkedIn … Viele Finanzdienstleister stellen sich zurzeit die Frage, wo und in welcher Form sie in der neuen Online-Welt aktiv werden sollen. Der Druck scheint dabei ungemein hoch zu sein, anders sind die teilweise semiprofessionellen Auftritte nicht zu erklären. Und häufig ist tatsächlich die Antwort auf die Frage, warum man sich nun zum Beispiel auf Facebook engagiert hat: „Weil dies alle tun“. Katharina Eitler, Andreas Pohle [mehr lesen]

Online Banking

Neue Dynamik, höhere Sicherheit

Online Banking ist hierzulande wieder stärker auf dem Vormarsch; es wächst so dynamisch wie lange nicht mehr. Neben den praktischen Vorteilen, die Online Banking für den Kunden mit sich bringt, haben Wirtschaftsaufschwung und gestiegenes Vertrauen in die Sicherheit des Mediums dazu beigetragen. Christian Jung [mehr lesen]

Durchbruch für die Videotelefonie?
Hightech im Kundenservice

Durchbruch für die Videotelefonie?

Der ständige Austausch von Informationen über das Internet prägt den Alltag in einem immer stärkeren Ausmaß. Mobile Computer sind allgegenwärtig. Heute ist jeder Laptop und jedes Netbook bereits mit einer Webcam für Videokonferenzen ausgestattet. In Deutschland verwenden Millionen von Menschen die Videotelefonie. Durch VoIP ist kostenloses Telefonieren mit Bildübertragung von einem Winkel der Erde zum anderen kein Problem mehr. Können sich videobasierte Service-Modelle auch im Retailgeschäft der Banken durchsetzen? Andreas Grahl, Oliver Ullrich [mehr lesen]

Cross Selling via Internet

Die Vertriebspotenziale ausschöpfen

Während ausländische Banken Cross-Selling-Konzepte oft sehr erfolgreich etabliert haben, setzen deutsche Kreditinstitute im Durchschnitt lediglich zwei bis drei Produkte je Kunde ab. Potenziale bleiben häufig ungenutzt. Dabei ist Cross Selling eine ideale Methode, weil einerseits der Umsatz pro Kunde gesteigert werden kann, andererseits aber nur unterproportional zusätzliche Kosten entstehen. Ein Vertriebskanal, den es in diesem Kontext zu optimieren gilt, ist das Internet. Anja Peters, Katharina Seitz [mehr lesen]

Sustainable Performance Management

Den CO2-Fußabdruck präzise vermessen

Banken, Rating-Agenturen, Investoren und Finanzvorstände in den Unternehmen stehen vor neuen Herausforderungen. Die gute Nachricht lautet: Die systematische Erfassung relevanter Umweltdaten und der Aufbau konsistenter Kennzahlensysteme gelingt immer besser. Die Sisyphosarbeit besteht jedoch darin, den CO2-Fußabdruck eines Unternehmens mit Hilfe leistungsfähiger Software-Suiten möglichst präzise zu messen und das IT-System rasch an neue Anforderungen anzupassen. Lothar Lochmaier [mehr lesen]

Moderne Screening-Systeme setzen auf Linguistik
Matching-Algorithmen

Moderne Screening-Systeme setzen auf Linguistik

Die Suche mit und der Abgleich von Personendaten sind Elementarprozesse, die in jedem Bankinstitut eine wichtige Rolle spielen. Herkömmliche Such- und Screening-Verfahren haben die Erwartungen der Nutzer oftmals enttäuscht. Sie sind unzuverlässig und erzeugen irrelevante Treffer. Eine neue Generation von Algorithmen setzt auf Linguistik und erzielt damit einen Qualitätssprung. Das sind gute Nachrichten, vor allem für Compliance-Verantwortliche. Bertrand Lisbach [mehr lesen]
IT & Kommunikation Trends
Online Banking fest etabliert
»
Weibliche Dominanz
Goldenes Zeitalter für WLAN-Hotspots
»
Entlastung für Breitbandnetze
Banken wollen Social Media ausbauen
»
Beachtlicher Imagefaktor
Bezahlen per Handy
»
Google Wallet gestartet
Anzeige
Stichwort
  • »Cyber-Kriminalität: Gefahrenzone World Wide Web: Viren-Autoren und Spam-Urheber agieren mit enormer krimineller Energie, so der Sicherheitsspezialist Message Labs in seinem Security Report für das Jahr 2009. Der Bericht zeigt, dass Botnets zwar Rückschläge erlitten, doch durch Überlebenskünstler-Qualitäten leider wieder schnell auf die Beine gekommen sind.
Buchtipp (IT)