Buchtipp
Insolvenzordnung: InsO. Band 1. Kommentar
 

Das von den Herausgebern Hirte und Vallender zu Recht als „Großbaustelle“ bezeichnete Insolvenzrecht wird im „Uhlenbruck, InsO“ geradezu meisterhaft bewältigt.

Zum einen hat das Werk eine Detailtiefe, die kaum zu übertreffen ist. Exemplarisch lässt sich das am § 80 InSO aufzeigen, der den Übergang des Verwaltungs- und Verfügungsrechts regelt. Die Kommentierung enthält systematisch aufgebaut alle wesentlichen Inhalte, ist insbesondere auf dem aktuellen Stand (aktuelle Urteile sind eingearbeitet) und zeigt durchweg – und nicht nur in separaten Kapiteln – die notwendigen Bezüge zu anderen Rechtsgebieten auf (etwa zum Steuerrecht, Arbeitsrecht und der ZPO). Zum anderen überzeugt das Werk durchweg – trotz der Detailtiefe – durch eine sehr gute Lesbarkeit und praxisnahe Sprache. 

Im Rahmen der 15. Neuauflage 2019 wurden u. a. die Kommentierungen des § 104 InsO zum Close-out Netting und § 14 InsO zum Antrag des Gläubigers aufgrund gesetzlicher Änderungen überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht. Das Sachregister ist sehr detalliert und umfassend. 

Das Werk ist uneingeschränkt sowohl für Praktiker als auch für den Wissenschaftler zu empfehlen.  

             

Uhlenbruck: Verlag Vahlen, 15., völlig neubearbeitete Auflage 2019. Buch. XLI, 3.236  S., 259,- €, ISBN 978-3-8006-5960-9 

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Artikelinformationen 
Artikel veröffentlicht am:
06.03.2019
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