Buchtipp
Die Orbit-Organisation
 

Alle reden von Digitalisierung, neuen Geschäftsmodellen und Agilität. Doch warum wird beim Aufbruch ins Neuland oft gezaudert? Die Autoren sagen: Die meisten Unternehmen bleiben, visualisiert durch ein übliches Organigramm, einem Organisationsmodell verhaftet, das aus dem tiefsten letzten Jahrhundert stammt.

Um aber zukunftsfähig zu sein, brauche es eine passende organisationale Struktur. Ein Company-Re-Design sei unumgänglich, um mit den sich wandelnden Marktkonstellationen Schritt halten zu können. Hier setzt das Orbit-Modell an. Als Organisationsinnovation propagiert es den Übergang von einer aus der Zeit gefallenen pyramidalen zu einer zirkulären Unternehmensorganisation. In neun Schritten zeigt es den Weg aus einer überholten Arbeitswelt zu einer lebendigen Innovationskultur, bei der Kundenzentrierung eine herausragende Rolle spielt. Sie wird zur Nummer eins der künftigen Unternehmensaufgaben. Wer durchstarten will, brauche nicht nur neue Führungskonzepte, sondern müsse sich auch „radikal auf die Seite des Kunden stellen“, heißt es dazu im Buch.  

Das Orbit-Modell wird beschrieben als das erste Organisationsmodell, das den Kunden tatsächlich in den Mittelpunkt stelle und dabei die notwendigen „Brückenbauer-Rollen“ gezielt integriere. Transformation bedeute immer auch Transition. Dafür würden Menschen gebraucht, die Wege ins Neuland ebnen und Verbindungen schaffen zwischen Drinnen und Draußen, zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz.

Praxisorientiert und anhand vieler Beispiele beschreibt das Buch die positiven Effekte, die das Modell auf sämtliche Unternehmensbereiche hat. Es ist eine umfassende Gebrauchsanleitung für die zu schaffenden Veränderungsmaßnahmen.

Anne M. Schüller / Alex T. Steffen: Gabal Verlag 2019, 312 S., 34,90 €, ISBN: 978-3869368993

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Artikelinformationen 
Artikel veröffentlicht am:
03.05.2019
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