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Videokonferenzen statt Meetings

Dienstreisen sind oft unnötig

Dienstreisen sind anstrengend und häufig überflüssig: Mindestens jede vierte geschäftlich veranlasste Fahrt ließe sich durch Videokonferenzen und internetbasierte, standortübergreifende Zusammenarbeit vermeiden, schätzt die Unternehmensberatung Putz & Partner.

Dadurch könnten erhebliche Kosten eingespart werden. Immerhin geben deutsche Unternehmen jährlich rund 25 Mrd € für Dienstreisen aus. Nur etwa 30 % von ihnen schöpfen die Potenziale separater Videokonferenzräume und einer webbasierten Zusammenarbeit der Mitarbeiter vollständig aus. Ein Grund dafür ist laut Putz & Partner, dass die Nutzung digitaler Kommunikationsformen mit einer Veränderung von Abläufen und Aufgabengebieten verbunden ist. Allerdings sei hier ein Umdenken zu erwarten. Angesichts verbesserter Technologien, einer höheren Verfügbarkeit von Bandbreiten, gesunkener Preise sowie Kürzungen der Reisebudgets werde der Markt für entsprechende Kommunikationssysteme in den kommenden Jahren signifikant wachsen. Besonders unter jüngeren Mitarbeitern sei die Akzeptanz digitaler Technologien bereits sehr hoch.

Der Artikel ist erschienen in der Ausgabe 07/2010
Betriebswirtschaft kompakt
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Stichwort
  • » Die größten Insolvenzen des Jahrzehnts: Seit der Jahrtausendwende wurden rund 340.000 Unternehmenszusammenbrüche in Deutschland gezählt. Das entspricht in etwa der Hälfte des heutigen Unternehmensbestandes Nordrhein-Westfalens. Die größte Insolvenz des vergangenen Jahrzehnts war die des Handels- und Touristikkonzerns Arcandor in diesem Jahr.
Buchtipp (BW)
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