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Compliance und Risikomanagement

Bessere Integration erforderlich

Deutsche Banken haben Nachholbedarf in punkto Compliance und Risikomanagement. Kritische Risiken werden oft nur ungenügend erfasst und überwacht, wie eine Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte zeigt.

Demnach ist die Aufgabe der Compliance - also der Befolgung von Regeln, Gesetzen und Standards  - häufig auf verschiedene Geschäftsbereiche verteilt. Nicht selten fehlt eine Anbindung an das Risikomanagement. Das führt einerseits zu Überschneidungen bei einzelnen Prozessen und andererseits zu Lücken bei funktionsübergreifenden Themen, die zu rechtlichen Verstößen führen können. Um den steigenden Anforderungen der Regulatoren gerecht zu werden, ist laut Deloitte die Einführung eines integrierten Compliance- und Risikomanagements nötig. Durch die Standardisierung von Prozessen und die Automatisierung von Abläufen könnten die Compliance-Kosten langfristig um 20 % bis 30 % gesenkt werden. Zudem werde die Zuordnung der Aufwendungen erleichtert. Aktuell sind 70 % der befragten Banken nicht in der Lage, ihre Compliance-Kosten vollständig anzugeben oder korrekt zu ermitteln. Gleichzeitig erwarten 90 % mittelfristig eine Qualitäts- und Komplexitätszunahme in diesem Aufgabenbereich.

Der Artikel ist erschienen in der Ausgabe 07/2010
Betriebswirtschaft kompakt
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Auch auf Folgen der Schuldenkrise
Betriebliche Altersvorsorge
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Oft angeboten - häufig verkannt
Prüfer und Steuerberater
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Ambitionierter Fünfjahresplan
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Stichwort
  • » Die größten Insolvenzen des Jahrzehnts: Seit der Jahrtausendwende wurden rund 340.000 Unternehmenszusammenbrüche in Deutschland gezählt. Das entspricht in etwa der Hälfte des heutigen Unternehmensbestandes Nordrhein-Westfalens. Die größte Insolvenz des vergangenen Jahrzehnts war die des Handels- und Touristikkonzerns Arcandor in diesem Jahr.
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