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Bonus-Ausblick für die Wall Street

Teilweise erhebliche Einbußen

Die Bonusrunde an der Wall Street für das Jahr 2011 wird in vielen Geschäftsbereichen der Banken deutlich kleiner ausfallen als im Vorjahr. Dies ist bereits zum zweiten Mal in den letzten vier Jahren der Fall, nachdem die Extrazahlungen schon für 2008 deutlich gesunken, für die letzten beiden Jahre aber auch wieder gestiegen waren.

Laut der aktuellen Einkommensstudie von Johnson Associates dürften die Barauszahlungen und Aktienprogramme im Durchschnitt um 20 % bis 30 % gegenüber 2010 sinken. Der größte Rückgang um bis zu 45 % wird im Anleihehandel erwartet. Während im Aktienhandel mit einem Rückgang um 30 % zu rechnen ist, trifft es mit minus 20 % auch die Investmentbanker empfindlich. Im Wesentlichen unverändert - möglicherweise gar mit leichten Zuwächsen - dürften die Tantiemen im Asset Management, der Betreuung vermögender Kunden sowie im Retail Banking ausfallen. Wesentlicher Grund für diese Entwicklungen sind neben der Unsicherheit an den weltweiten Märkten internationale sowie regionale Regulierungsvorhaben. Bei sich stabilisierenden Rahmenbedingungen halten die New Yorker Gehaltsexperten für 2012 einen Anstieg der Boni um 15 % für möglich. Allerdings werden die Institute Personal in den USA voraussichtlich weiter abbauen zugunsten stärkerer Teams in den Schwellenländern.

Der Artikel ist erschienen in der Ausgabe 02/2012
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  • » Brainstorming: Der Sturm im Gehirn: Mit Brainstorming, dem Klassiker der Kreativitätstechniken, lösen Teams Probleme und sorgen für frische Ideen - auch wenn nicht alle Einfälle brauchbar sind. Tüftelrunde, Grübelplausch, Denkgewitter, Gedankenquirl - das sind nur einige der mehr als 10.000 Vorschläge, das englische Wort Brainstorming durch einen passenderen deutschen Begriff zu ersetzen.
Buchtipp (BK)
  • » Die Weichmacher – Das süße Gift der Harmoniekultur: Der Titel des Buchs verrät es: Der Autor ist ein Freund der plakativen Diktion. Er spricht vom „süßen Gift der Harmoniekultur“ und kritisiert die seiner Meinung nach in deutschen Unternehmen weit verbreitete „Weichmacherei“, für die er wenig Schmeichelhaftes bereithält: „Weichmacher sind einfach nett. Sie wollen kommunizieren und andere einbinden.

 

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