Betrieblicher Gesundheitsschutz zahlt sich aus
Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat in vielen Branchen zu einer stärkeren Belastung der Beschäftigten geführt. Umso auffälliger ist die Tatsache, dass die Mitarbeiter im besonders betroffenen Kreditgewerbe nach wie vor am seltensten krank und mit ihrer Arbeit mehrheitlich zufrieden sind. Offenbar zahlt es sich aus, dass die Institute schon seit vielen Jahren im betrieblichen Gesundheitsschutz sehr aktiv sind. Schon heute profitieren vier von fünf Beschäftigten im privaten Bankgewerbe von den umfangreichen Maßnahmen, die deutlich über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinausreichen. Eine aktuelle Erhebung zeigt, dass die Banken ihre Angebote sogar noch erweitern wollen. | Carsten Rogge-Strang
Die Gesundheitssituation im Bankgewerbe ist seit einigen Jahren Gegenstand einer intensiven, zum Teil sehr emotional geführten Debatte zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern. Hintergrund ist, dass sich die Arbeitswelt im Bankgewerbe – wie in den meisten anderen Branchen – durch die fortschreitende Globalisierung, neue Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten und verschiedene gesellschaftliche Entwicklungen verändert hat. Hinzu kommen Sondereinflüsse durch die globale Wirtschafts- und Finanzkrise. Die Gesundheitsdaten und das Ausmaß des betrieblichen Gesundheitsschutzes im Bankgewerbe zeigen jedoch, dass die Branche bereits seit vielen Jahren umfangreiche Maßnahmen ergreift, um ihre Mitarbeiter gesund, leistungsfähig und motiviert zu erhalten – und damit Erfolg hat.
Mehr Fehlzeiten, aber weiter auf niedrigem Niveau
Um die Gesundheitssituation im Kreditgewerbe einordnen zu können, lohnt zunächst ein Blick auf die Entwicklung des Krankheitsgeschehens in Deutschland. Nach Jahren rückläufiger Krankenstände nehmen die Fehlzeiten seit 2007 wieder zu: Für 2009 meldet der BKK-Bundesverband bei den beschäftigten Pflichtversicherten 14,4 Tage Arbeitsunfähigkeit (AU) pro Kopf. Das ist gegenüber dem Tiefststand von 2006 (12,4 Tage) eine Zunahme um 16 %. Gleichwohl ist der Krankenstand immer noch relativ gering und liegt zurzeit etwa auf dem Niveau des Jahres 2002. Zum Vergleich: 1980 fehlten Beschäftigte im Durchschnitt 26 Tage pro Jahr wegen Krankheit, auch 1990 waren es noch 25 Tage.
Die Experten der Krankenkassen erklären den Anstieg des Krankenstandes in den vergangenen Jahren unter anderem mit gestiegenen Anforderungen und größerer Unsicherheit – sowohl beruflich als auch privat – in Zeiten der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise. Zugleich widerlegt diese Entwicklung die häufig geäußerte These, es bestehe ein negativer Zusammenhang zwischen Konjunktur und Krankenstand – Tenor: je schlechter die Wirtschaftslage und je größer damit die Sorge um den Arbeitsplatz, desto geringer die Neigung, sich krank zu melden. Vielmehr lassen sich Beschäftigte offenbar dann krankschreiben, wenn sie wirklich krank sind und sich gesundheitlich zu stark belastet fühlen.
Kreditgewerbe mit niedrigstem Krankenstand
Umso auffälliger ist es, dass im Kreditgewerbe – einer der Branchen, die am stärksten von den Auswirkungen der Wirtschaftsund Finanzkrise betroffen ist – der Krankenstand weiterhin gering ist. Zwar ist auch hier die Zahl der AU-Tage pro Kopf auf 10,5 gestiegen. Dieser Wert liegt aber immer noch um mehr als ein Drittel unter dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt. Damit bleibt das Kreditgewerbe wie in den Jahren zuvor die Branche mit dem niedrigsten Krankenstand in Deutschland (GRAFIK 1).
Innerhalb der Branche wiederum erweist sich die Berufsgruppe der Bankfachleute als besonders robust: Ihr Krankenstand lag im vergangenen Jahr bei 9,9 Tagen pro Kopf und damit noch einmal um knapp 6 % unter dem Durchschnitt im Kreditgewerbe.
Wie beim Krankenstand ist das Kreditgewerbe auch bei der durchschnittlichen Erkrankungsdauer die Branche mit den besten Werten: Während ein Arbeitsunfähigkeits-Fall 2009 gesamtwirtschaftlich im Durchschnitt 12,5 Tage dauerte, war es im Kreditgewerbe ein Viertel weniger (9,5 Tage). In der Berufsgruppe der Bankfachleute dauerte ein Erkrankungsfall durchschnittlich sogar nur 9,0 Tage.
Fehltage durch psychische Störungen
Mit besonderer Aufmerksamkeit wird die Entwicklung von psychischen und Verhaltensstörungen betrachtet. Diese Diagnosegruppe hat in den vergangenen Jahren – rein statistisch betrachtet – über alle Branchen hinweg und auch im Kreditgewerbe zugenommen. Es wird vermutet, dass dahinter zum einen ein – nicht näher bezifferbarer – realer Anstieg psychischer Störungen steht. Darüber hinaus machen Experten für den Anstieg aber eine ganze Reihe weiterer gesellschaftlicher und technischer Faktoren verantwortlich. Dazu gehören
- eine Umstellung des Diagnoseschlüssels, die eine bessere Diagnose psychischer Erkrankungen ermöglicht (Zuordnung durch Hausärzte, nicht mehr durch Krankenkassen),
- eine sprunghafte Zunahme der Psychotherapieanträge in Folge des Psychotherapeutengesetzes (seither können Kassenpatienten direkt zu einem Psychotherapeuten gehen, ohne vorher einen Arzt konsultieren zu müssen); in der Folge hat sich auch die Zahl der Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie kontinuierlich erhöht,
- eine verbesserte diagnostische Kompetenz der Hausärzte,
- ein veränderter gesellschaftlicher Umgang mit psychischen Störungen (Enttabuisierung, höhere Akzeptanz bei Betroffenen, früheres Äußern von Symptomen).
Ungeachtet dieser Einflüsse liegt das Ausmaß an psychischen Störungen im Kreditgewerbe seit Jahren unter dem Durchschnitt der Gesamtwirtschaft. 2009 verzeichneten die Betriebskrankenkassen im Kreditgewerbe 1,43 Ausfalltage wegen psychischer Störungen und damit 6,5 % weniger als im Durchschnitt aller Branchen (1,53 Tage). Im Dienstleistungsbereich liegen die Kreditinstitute damit deutlich unter den meisten anderen Branchen (GRAFIK 2). Auch die Erkrankungsdauer bei psychischen Störungen liegt im Kreditgewerbe mit 32,3 Tagen um fast 7 % unter dem Durchschnitt der Gesamtwirtschaft (34,6 Tage).
Hohes Engagement im Gesundheitsschutz verringert Präsentismus
Bei niedrigem Krankenstand ist häufiger die Argumentation zu hören, es meldeten sich deshalb so wenige Menschen krank, weil sie sich dies – etwa wegen ihres hohen Arbeitspensums oder aus Angst vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes – nicht erlauben könnten. Stattdessen gingen sie ihrer Arbeit trotz Krankheit nach, was zusätzlich ihre Gesundheit belaste und zudem ihre Produktivität erheblich schmälere. Dieses Phänomen wird mit dem Begriff „Präsentismus“ beschrieben. Dabei darf Präsentismus nach Expertenmeinung weder mit der Tatsache verwechselt werden, dass motivierte Mitarbeiter ihre Arbeit trotz vorübergehendem Unwohlsein weiterführen, noch mit einer aktiven Wiedereingliederungspolitik, die eine frühere Rückkehr in den Beruf unter Bedingungen fördert, die dem Gesundheitszustand angepasst sind.
Im privaten Bankgewerbe deuten verschiedene Faktoren darauf hin, dass Präsentismus keinen wesentlichen Einfluss auf den niedrigen Krankenstand hat. Zum einen gilt unter Experten ein hohes Engagement im betrieblichen Gesundheitsschutz als wirksamer Schutz gegen Präsentismus; hier ist das private Bankgewerbe besonders aktiv (siehe unten). Zum anderen haben verschiedene Studien in den vergangenen Jahren Faktoren identifiziert, die Präsentismus fördern oder verringern. Dazu gehören neben individuellen Aspekten (Gesundheitszustand, private finanzielle Situation, Lebensstil, Motivation) auch organisatorische und strukturelle Faktoren im Betrieb (Art der Tätigkeit, Arbeitsbedingungen, Teamarbeit, berufliche Stellung, Kontrolle über die eigene Arbeit, Ersetzbarkeit, Klarheit der Anforderungen, Führungsqualität, personelle Ausstattung, Unternehmenskultur) – kurzum: wichtige Aspekte der Arbeitszufriedenheit. In beiden Kategorien schneidet das private Bankgewerbe gut ab.
Mehrheitlich fit und zufrieden
Im Auftrag des AGV Banken hat das Sozialforschungsinstitut TNS Emnid im Frühjahr 2010 Aspekte der Gesundheit und Arbeitszufriedenheit im privaten Bankgewerbe untersucht. Die repräsentative Erhebung (468 Befragte) zeigt, dass die große Mehrheit der Beschäftigten fit und zufrieden ihrem Job nachgeht.
So bezeichnen 80 % der Befragten ihren Gesundheitszustand als ausgezeichnet, sehr gut oder gut. Ihre körperliche Verfassung bewerten ebenfalls 80 % positiv, 77 % erklären dies auch für ihr psychisches Befinden. In schlechter Verfassung – sowohl insgesamt als auch körperlich und psychisch – fühlen sich nur jeweils rund 4 %. Zugleich geben die weitaus meisten Beschäftigten an, dass sie neuen Aufgaben und Herausforderungen im Job gewachsen sind (87 %) und mit Termin- und Leistungsdruck zurechtkommen (76 %). Auch die Trennung von Berufs- und Privatleben gelingt in den meisten Fällen (GRAFIK 3).
Neben der guten Gesundheit und Arbeitszufriedenheit gibt es einen weiteren Faktor, der die Gesundheitsstatistik im privaten Bankgewerbe positiv beeinflusst: das große Engagement der Institute für die Gesunderhaltung ihrer Beschäftigten.
Privates Bankgewerbe Vorreiter im betrieblichen Gesundheitsschutz
Eine Verbandserhebung des AGV Banken aus dem Frühjahr 2010 unterstreicht die Vorreiterrolle des privaten Bankgewerbes im betrieblichen Gesundheitsschutz. So verfügt mehr als ein Fünftel aller Institute über ein umfassendes betriebliches Gesundheitsmanagement1; in diesen Unternehmen ist über die Hälfte aller Mitarbeiter beschäftigt.
84 % der Beschäftigten arbeiten in Unternehmen, die entweder ein betriebliches Gesundheitsmanagement betreiben oder Einzelmaßnahmen zum Gesundheitsschutz anbieten, die über den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen hinausgehen. Bei den Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern erreicht dieser Wert sogar 86 %, aber selbst in mittelgroßen Häusern mit bis zu 250 Beschäftigten (46 %) und kleinen Instituten bis 50 Beschäftigte (27 %) profitieren viele Bankmitarbeiter von Extra- Leistungen. Dabei ist das Ende der Entwicklung noch nicht erreicht: Zum Erhebungszeitpunkt gaben 30 % der Mitgliedsunternehmen an, innerhalb der nächsten zwölf Monate neue Maßnahmen im betrieblichen Gesundheitsschutz oder Gesundheitsmanagement einführen zu wollen (GRAFIK 4).
Die Dynamik im betrieblichen Gesundheitsschutz unterstreicht auch die Tatsache, dass die umfangreichen Gesundheitsmanagement- Systeme im privaten Bankgewerbe im Durchschnitt erst knapp fünf Jahre alt sind. Da viele größere Institute bereits seit vielen Jahren im Gesundheitsmanagement aktiv sind, zeigt sich, dass andere Häuser vor allem in jüngster Zeit große Anstrengungen im Gesundheitsschutz unternommen haben.
Präventionsangebote für 86 % der Mitarbeiter
Das Spektrum der Maßnahmen ist – je nach betrieblichen Bedürfnissen – breit gefächert. Am bedeutendsten sind Präventionsangebote: Vier von fünf Unternehmen bieten sie an, 86 %2 der Beschäftigten können sie in Anspruch nehmen. Dabei legen die Arbeitgeber großen Wert darauf, dass ihre Mitarbeiter sich gesundheitsbewusst verhalten und lernen, Stress und Suchtgefahren vorzubeugen: Knapp drei Viertel der Beschäftigten profitieren von Angeboten zur Verhaltensprävention, fast zwei Drittel von Stresspräventions-Angeboten und die Hälfte von Unterstützung in der Suchtprävention (GRAFIK 5).
Darüber hinaus sind ergonomische Arbeitsplatzgestaltung,
Ersthelfer-Ausbildung und -beratung, Impfungen, Getränkeversorgung, Rauchverbote/Nichtraucherschutz, arbeitsmedizinische Betreuung, Vorsorgeuntersuchungen, gesundes Speisenangebot in der Kantine und die spezielle Betreuung von Schwerbehinderten von großer Bedeutung.
57 % der Unternehmen machen ihren Mitarbeitern Bewegungsangebote; diese stehen insgesamt 83 % der Beschäftigten offen. An erster Stelle steht der Betriebssport, den fast 40 % der Unternehmen anbieten. Über ein Viertel der Institute kooperiert mit Fitnessstudios, jedes achte Unternehmen bietet Sport- oder Gymnastikkurse an.
Ein ähnliches Ausmaß wie die Bewegungsangebote haben die Beratungs-, Schulungs- und Informationsangebote der privaten Banken: Drei Viertel aller Unternehmen sind hier aktiv, 82 % aller Beschäftigten können die Maßnahmen in Anspruch nehmen. Viele Unternehmen bieten inzwischen Beratung speziell zu psychischen Problemen an, zwei Drittel der Mitarbeiter im privaten Bankgewerbe können diese Angebote in Anspruch nehmen. Eine umfassende Sozialberatung steht knapp der Hälfte aller Beschäftigten zur Verfügung (GRAFIK 6).
Weit oben auf der Agenda stehen auch Hilfen zur Wiedereingliederung nach langer Krankheit, Rückkehr- und Fehlzeitengespräche, Seminare zum Führungs- und Teamverhalten sowie Schulungen zum Selbst- und Zeitmanagement.
Angebote zur Stressbewältigung für zwei Drittel der Beschäftigten
Unter den kurativen und Entspannungs-Angeboten, die über drei Viertel der Beschäftigten zur Verfügung stehen, nehmen Maßnahmen zur Stressbewältigung und Entspannungstechniken einen vorderen Platz ein: Zwei Drittel aller Mitarbeiter können sie nutzen. Viele Unternehmen stellen auch Ruheräume zur Verfügung, halten Medizintechnik vor, bieten Physiotherapie und Massagen sowie Betreuung nach Banküberfällen an.
Nicht zuletzt haben viele Unternehmen die Verbesserung der
Arbeitsorganisation und der Zusammenarbeit im Blick. Von derartigen Maßnahmen profitieren potenziell 82 % aller Mitarbeiter. An erster Stelle sind hier Angebote zu nennen, durch die sich Beruf und Privatleben besser in Einklang bringen lassen; diese stehen 75 % der Beschäftigten zur Verfügung. Fast ebenso hoch ist der Anteil der Beschäftigten, die von Maßnahmen zur Verbesserung des Betriebsklimas und der Kommunikation profitieren Viele Unternehmen kümmern sich außerdem um die Flexibilisierung des internen Arbeitsmarktes, erstellen Arbeitsplatz- und Bereichsbeurteilungen und fördern die Employability ihrer Mitarbeiter.
Zusätzlich hält mehr als ein Drittel der Institute zielgruppenspezifische Angebote vor, etwa für einzelne Altersgruppen, Frauen/Männer, Führungskräfte, Schwerbehinderte, Suchtkranke oder Personen mit Rückenproblemen. Fast 78 % der Beschäftigten arbeiten in Unternehmen mit solchen Angeboten.
Hoher Personal- und Beratungsaufwand
Der Aufwand, den die Mitgliedsinstitute des AGV Banken im betrieblichen Gesundheitsschutz treiben, ist beträchtlich: Pro Unternehmen sind durchschnittlich zehn Mitarbeiter mit der Umsetzung von Gesundheitsmaßnahmen betraut. 62 % der Institute arbeiten dabei zusätzlich mit externen Organisationen oder Beratern zusammen, insbesondere mit Arbeitsmedizinern (43 %), Berufsgenossenschaften und Krankenkassen (je 33 %).
Darüber hinaus stellen die Banken weitere Ressourcen für die Durchführung von Gesundheitsschutzmaßnahmen bereit: Fast die Hälfte der Maßnahmen findet ausschließlich oder mehrheitlich während der Arbeitszeit statt, weitere 30 % etwa gleichgewichtig während und außerhalb der Arbeitszeit. Zudem stellen die Unternehmen dafür in den meisten Fällen Betriebsräume zur Verfügung; nur ein Fünftel der Gesundheitsmaßnahmen findet mehrheitlich oder ausschließlich in externen Räumen statt.
Gemeinsame Erklärung der Tarifparteien
Dass nicht nur die Institute, sondern auch die Tarifparteien im privaten und öffentlichen Bankgewerbe die Gesundheit der Beschäftigten ernst nehmen, hat die soeben beendete Tarifrunde 2010 gezeigt. Dort stand das Thema betrieblicher Gesundheitsschutz ganz oben auf der Agenda. Dabei machten die Arbeitgeber deutlich, dass Gesundheitsschutz nicht in den Flächentarifvertrag gehört, sondern betrieblich maßgeschneiderte Lösungen erfordert. Am Ende intensiver Verhandlungen einigten sich Arbeitgeber und Gewerkschaften auf eine gemeinsame Erklärung, die auf die große Bedeutung des Themas verweist und die Institute auffordert, das hohe Niveau im betrieblichen Gesundheitsschutz zu halten und auszubauen (GRAFIK 7).
2 Dieses Ergebnis liegt über dem Wert von 83,8 Prozent der Beschäftigten, die von Extra- Leistungen im Gesundheitsschutz profitieren (s.o.). Die Abweichung erklärt sich dadurch, dass die Extra-Leistungen (insgesamt) und die Präventionsangebote getrennt voneinander abgefragt wurden; offenbar wurden nicht alle Präventionsangebote unter den Extra-Leistungen subsumiert.

