Eine Branche hält sich fit
Gesundheitsreport Kreditgewerbe

Eine Branche hält sich fit

Das Krankheitsgeschehen im deutschen Kreditgewerbe hat sich zuletzt gegen den Trend positiv entwickelt: Anders als in der Gesamtwirtschaft war bei den Banken der Krankenstand rückläufig, die Entwicklung bei psychischen Störungen blieb unauffällig und verlief günstiger als im Branchendurchschnitt. Auch die Gesundheitsangebote der Institute für ihre Beschäftigten bestehen den Fitnesstest: Die Arbeitgeber im privaten Bankgewerbe haben den ohnehin guten Standard im betrieblichen Gesundheitsschutz noch einmal erhöht. Carsten Rogge-Strang [mehr lesen]

Beratung der Generation 50plus

Aktion „Silberfuchs“

Wer Männer und Frauen über 50 in Finanzfragen berät, benötigt ein anderes Profil als ein Berater von Berufseinsteigern. Deshalb startete die Bausparkasse Schwäbisch Hall die Weiterbildungsreihe „Silberfuchs“ für Banker, die selbst bereits mindestens 40 Jahre alt sind – und sammelt damit gute Erfahrungen. Andreas Lutz [mehr lesen]

Der Währungs-Hüter
At the Top: Philipp M. Hildebrand

Der Währungs-Hüter

Die Schweizer Nationalbank (SNB) und ihr Präsident Dr. Philipp M. Hildebrand waren ins Blickfeld der internationalen Finanzmarktakteure geraten, nachdem der dramatisch angestiegene  Kapitalzufluss in die Schweiz den Kurs der Landeswährung in historische Höhen getrieben hatte – sehr zum Verdruss der eidgenössischen (Export-)Wirtschaft. Am 6. September wurde die Notbremse gezogen und verkündet, dass die SNB eine Euro-Franken-Kursgrenze von 1,20 verteidigen werde, auch wenn dazu massive Devisenmarktinterventionen notwendig seien. Jonas Dowen [mehr lesen]

Die Charme-Offensive
At the Top: Christine Lagarde

Die Charme-Offensive

Die am 1. Januar 1956 geborene Politikerin Christine Lagarde ist seit Juli  2011 geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds. Die IWF-Chefin gilt als die „mächtigste Finanzfrau“ in der Welt. Zuvor hatte Lagarde von Juni 2007 bis Juni 2011 als Wirtschafts- und Finanzministerin in der französischen Regierung von Premierminister François Fillon nationale und internationale politische Erfahrung gesammelt. Jonas Dowen [mehr lesen]

Unternehmensführung

Die „7 Todsünden“ des Managements

Welche Eigenschaften und Verhaltensweisen zeichnen eine gute Führungskraft aus? Das fragten sich schon in der Antike politische und religiöse Würdenträger. So auch Papst Gregor I. Er listete Ende des 6. Jahrhunderts im „Lasterkatalog“ 7 Wurzelsünden auf – also Einstellungen und Haltungen, die bei Führungskräften zu einem Fehlverhalten führen. Dieser „Katalog“ kann noch heute Managern als Richtschnur dienen. Georg Kraus [mehr lesen]

Der Notengeber
At the Top: Douglas Peterson

Der Notengeber

Der neue S&P-Präsident Douglas Peterson muss sich in bewegten Zeiten bewähren. Die Finanzkrise hat die Rating-Agenturen in das Blickfeld der Weltöffentlichkeit gerückt, denn sie entscheiden mit ihren Bonitätsabstufungen bei Unternehmen und Staaten über enorme finanzielle Zusatzbelastungen für die Schuldner. Daher konnte es nicht überraschen, dass Peterson-Vorgänger Deven Sharma der Zorn der amerikanischen Nation traf, als S&P am 5. August die Top-Note für die USA von AAA auf AA+ senkte. Jonas Dowen [mehr lesen]

Der Mann des Volkes
At the Top: Pratip Chaudhuri

Der Mann des Volkes

Der 57-jährige Pratip Chaudhuri ist seit einem halben Jahr Chairman der State Bank of India – und damit einer der einflussreichsten Männer Indiens. Denn schließlich ist die SBI – gemessen an den Erträgen, Vermögenswerten, Filialen und Arbeitnehmern – die größte Bank des indischen Subkontinents. Jonas Dowen [mehr lesen]

Management einer globalen Workforce
Worldsourcing im Finanzkonzern

Management einer globalen Workforce

Das Zeitalter zentral gesteuerter internationaler Konzerne ist vorbei. Die neue Strategie für eine Expansion von Westen nach Osten (und umgekehrt) heißt Worldsourcing. Hierbei gilt es, kulturelle Unterschiede in der globalen Workforce zu beachten und die Personalpolitik entsprechend zu steuern. Darüber hinaus weisen die Arbeitsmärkte in vielen Schwellenländern eine ganz andere Dynamik auf als im angestammten Heimatmarkt. In diesem Spannungsfeld ist es für internationale Finanzkonzerne eine ambitionierte Aufgabe, ein globales Personalmanagement mit dem notwendigen lokalen Anstrich zu implementieren. Wolfgang Messner [mehr lesen]

At the Top: Peter Sands

Der Logiker

„The Group of 20 + 1“ hat Peter Sands, Group Chief Executive der Standard Chartered plc., zum „European Banker of the Year 2010“ gekürt. Diese Auszeichnung wird von „20 + 1“ – einer Vereinigung internationaler Wirtschafts- und Finanzjourna­listen am EZB-Sitz Frankfurt/Main – seit 1994 jährlich vergeben. Jonas Dowen [mehr lesen]

At the Top: Mario Draghi

Der stille Rebell

In wenigen Monaten soll Mario Draghi Nachfolger von Jean-Claude Trichet werden und auf den Chefposten bei der Europäischen Zentralbank (EZB) rücken. Draghi ist seit Ende Dezember 2005 als Chef der Banca d'Italia aktiv. Jonas Dowen [mehr lesen]

Vergütungssysteme

Die Komplexität nimmt zu

Zum Stand der Umsetzung der Instituts-Vergütungsverordnung hat die Unternehmensberatung hkp eine Studie durchgeführt, in deren Rahmen große deutsche Banken befragt wurden. Quintessenz: Insgesamt haben die neuen regulatorischen Vorgaben in Deutschland die Vergütungssysteme von Banken deutlich nachhaltiger gemacht, zugleich aber auch komplexer werden lassen. Hier muss sich in der Praxis zeigen, an welcher Stelle gegebenenfalls nachzujustieren ist. Wichtig wird auch sein, dass sich die Regelungen international auf einem vergleichbaren Niveau einspielen und keine signifikanten, regionalen Wettbewerbsnachteile entstehen. Dirk Filbert, Werner Klein [mehr lesen]

Unternehmensführung

Risiko- und Talent-Management sinnvoll verbinden

In der Bankenlandschaft zählt das Thema Risiko-Management ohne Zweifel zu den wichtigsten Punkten auf der aktuellen Agenda von Unternehmensleitungen. Dabei hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass sich Risiko wirkungsvoll über Vergütung steuern lässt. Ein weiterer, naheliegender Hebel zur nachhaltigen Verbesserung des Risiko-Managements in Banken wurde jedoch bisher in seiner Wirkung unterschätzt: die Verbindung von Risiko- und Talent-Management. Harriet Sebald, Axel May [mehr lesen]

Der Makro-Mann
At the Top: Zeno Staub

Der Makro-Mann

Dr. Zeno Staub (41) ist der neue CEO der Schweizer Traditionsbank Vontobel. Er promovierte 1997 an der Universität St. Gallen und war zunächst als Gründungsaktionär und Geschäftsführender Partner bei der IT-Firma Amalfin AG tätig. 2001 startete er seine Laufbahn bei Vontobel. Bis 2006 war er Finanzchef, danach Leiter des Bereichs Investment Banking. 2008 übernahm er den Bereich Asset Management. Jonas Dowen [mehr lesen]

Die Besteigung des Kilimandscharo

Wenn HR auf CSR trifft – mehr als eine Marketingidee

Capco, der höchste Berg Afrikas und die internationale Entwicklungsorganisation Voluntary Service Overseas (VSO) – was haben diese drei Aspekte gemeinsam? Sie sind Bausteine der so genannten „Kilimandscharo Challenge“ und damit ein Bestandteil der CSR- und Employer Branding-Strategie des international agierenden Beratungshauses Capco. Das Unternehmen kombiniert mit dem Gipfelsturm auf den Kilimandscharo erstmals gezielt Employer Branding und Corporate Social-Responsibility-Maßnahmen und nennt das ganze „Employer Resonsibility“. Ein neuer Trend – oder nur eine nette Marketingidee? [mehr lesen]

At the Top: Jan H. M. Hommen

Allrounder als Banker

Am 26. Januar 2009 berief der ING-Verwaltungsrat den innerhalb der Bank bereits seit Jahren aktiven Jan H. M. Hommen in den Executive Board. Kurz darauf wurde der gebürtige Niederländer dann zum Vorstandschef der ING Bank und zum Chairman des Management Board der ING Groep N.V. berufen. Jonas Dowen [mehr lesen]

Weibliche Führungskräfte auch ohne Frauenquote

Wenn nur die Leistung entscheidet

In den letzten Wochen ist eine rege Diskussion zwischen Politik und Wirtschaft zu einer gesetzlich geregelten Frauenquote entbrannt. Manche Politiker und Verbände fordern einen Anteil von bis zu 40 % weiblicher Führungskräfte in deutschen Unternehmen. Der durchschnittliche Anteil in der Finanzbranche liegt bislang deutlich darunter. Die Targobank hat dank entsprechender Konzepte und Initiativen dagegen bereits einen Frauenanteil von 39 % in Führungspositionen. Ulrich Jordan [mehr lesen]
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  • » Brainstorming: Der Sturm im Gehirn: Mit Brainstorming, dem Klassiker der Kreativitätstechniken, lösen Teams Probleme und sorgen für frische Ideen - auch wenn nicht alle Einfälle brauchbar sind. Tüftelrunde, Grübelplausch, Denkgewitter, Gedankenquirl - das sind nur einige der mehr als 10.000 Vorschläge, das englische Wort Brainstorming durch einen passenderen deutschen Begriff zu ersetzen.
Buchtipp (BK)

 

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