Betrieblicher Gesundheitsschutz zahlt sich aus
Gesundheitssituation im Kreditgewerbe

Betrieblicher Gesundheitsschutz zahlt sich aus

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat in vielen Branchen zu einer stärkeren Belastung der Beschäftigten geführt. Umso auffälliger ist die Tatsache, dass die Mitarbeiter im besonders betroffenen Kreditgewerbe nach wie vor am seltensten krank und mit ihrer Arbeit mehrheitlich zufrieden sind. Offenbar zahlt es sich aus, dass die Institute schon seit vielen Jahren im betrieblichen Gesundheitsschutz sehr aktiv sind. Schon heute profitieren vier von fünf Beschäftigten im privaten Bankgewerbe von den umfangreichen Maßnahmen, die deutlich über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinausreichen. Eine aktuelle Erhebung zeigt, dass die Banken ihre Angebote sogar noch erweitern wollen. Carsten Rogge-Strang [mehr lesen]

Selbstmanagement

Nicht in der Routine versinken

Auch die sorgfältig abgearbeitete Routine ist eine unverzichtbare Stütze des betrieblichen wie persönlichen Erfolgs. Wer sie gering schätzt, irrt. Doch so hilfreich Routinen auch sind, fahrlässig handelt, wer ihr beträchtliches Problempotenzial übersieht: die Betriebs- und Lebensblindheit. Aus dem allmählich-unbemerkten Versinken in Routine erwachsen Gefahren für die persönliche Zukunftsfähigkeit. Hartmut Volk [mehr lesen]

At the Top: Adnan Ahmed Yousif Abdel Malik

Der stille Botschafter

Dr. Adnan Ahmed Yousif Abdel Malik ist Chairman und Vorstandsvorsitzender der Al Baraka Banking Group – der erfolgreichsten islamischen Bankengruppe. Er ist zudem Chairman der Union of Arab Banks und gilt als einer der weltweit einflussreichsten Araber. Jonas Dowen [mehr lesen]

At the Top: Roberto Egydio Setubal

Der Geheimniskrämer

Roberto Egydio Setubal ist Vorstandschef, Präsident und Vize-Chairman der Itaú Unibanco Holding S.A. Die größte lateinamerikanische Bank war im November 2008 durch die Fusion der brasilianischen Finanzinstitute Banco Itaú und Unibanco entstanden. Der Konzern gilt – der Finanzkrise zum Trotz – als hochprofitable Kraftmaschine. Jonas Dowen [mehr lesen]

Vertriebskompetenzen systematisch entwickeln

Der richtige Spieler auf der richtigen Position

Nicht nur im Fußball ist eine Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Abschneiden, dass die Spieler gemäß ihren Fähigkeiten und Stärken optimal eingesetzt und potenzialstarke Kandidaten gezielt gefördert werden. Auch für die Mannschaften im Bankvertrieb gelten derartige Regeln. Ziel ist eine in der Breite vorhandene hohe Qualität der Vertriebsmitarbeiter. Sie stehen in direktem Kontakt mit Bestands- und potenziellen Kunden und repräsentieren die Bank oder Sparkasse und deren Leistungsangebot. Peter Klenk [mehr lesen]

Arbeitswelt

Jasager haben es schwerer

Die Scheu vor dem Nein ist verbreiteter als der Mut, den es braucht, eine ablehnende Antwort zu geben. Doch nur wer nein sagen kann, vermag seine Geschäfte und sein Leben überhaupt wirklich zu steuern. Schon Ovid, für seine freizügigen Liebesgedichte berühmter, später dafür allerdings auch verbannter Dichter im alten Rom, riet seinen Zeitgenossen: „Prinzipiis obsta!“ Gemeinhin übersetzt als: „Wehret den Anfängen!“ Ovids Erkenntnis: Wenn Dir eine Sache widerstrebt, sage sofort nein, ehe sie sich weiterentwickelt und es dann zu spät ist. Hartmut Volk [mehr lesen]

At the top: Georgios A. Provopoulos

Der Rufer in der Wüste

Georgios A. Provopoulos, der Gouverneur der Bank of Greece (BoG), hat die Fehlentwicklungen, die zur aktuellen Krise Griechenlands führten, früh erkannt. Bereits in seiner Zeit als Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Athen oder als Vorstandschef der Piräus Bank und anderer Geschäftsbanken hatte er sich vor seiner Berufung zum BoG-Gouverneur im Juni 2008 immer wieder kritisch zu Wort gemeldet. Jonas Dowen [mehr lesen]

At the Top: Christian Clausen

Der lockere Däne

Als Christian Clausen im April 2007 Präsident und Vorstandsvorsitzender der Nordea Bank AB wurde, übernahm er das Ruder bei einer Finanzgruppe, die im Jahr 2000 aus der Fusion mehrerer nordischer Banken entstanden war. Nordea ist heute Skandinaviens größte Bank, und die Zeichen stehen weiterhin auf Expansion. Jonas Dowen [mehr lesen]

Kampf dem Sitzungsmarathon

Fruchtbar statt furchtbar

Wird in deutschen Unternehmen mehr geredet als gehandelt? Befragungen zeigen, dass die meisten Manager einen enormen Anteil ihrer Arbeitszeit in Meetings verbringen. Sitzungen sind Zeit- und Kostenfresser ersten Ranges und häufig Quelle frustrierender Ineffizienz. Doch das muss nicht so sein – Meetings können auch fruchtbar statt furchtbar sein.1 Hartmut Volk [mehr lesen]

Veränderungsprozesse

Die Kraft der Emotionen

Gallup-Studien belegen es Jahr für Jahr: Nur eine Minderheit der deutschen Arbeitnehmer weist eine hohe emotionale Bindung an den Arbeitgeber auf. Umso erstaunlicher, dass viele Firmen diesem Phänomen keine oder wenig Beachtung schenken. Gerade in bewegten Zeiten sollten Unternehmen das Humankapital nicht vernachlässigen und dem Führungsverhalten große Bedeutung beimessen. Die Mitarbeiter werden es mit mehr Engagement danken und ihre Potenziale voll ausschöpfen. Hartmut Volk [mehr lesen]

At the top: Xavier Rolet

Der Rallye-Kapitalist

Am 20. Mai 2009 löste der Franzose Xavier Rolet die Grande Dame der britischen Finanzszene, Clara Furse, als CEO der London Stock Exchange ab. Finanzexperten in der City haben keinen Zweifel, dass Rolet ein geeigneter Nachfolger ist. „Er ist ein sehr kluger und kompetenter Mann mit einer guten Karriere“, lobt beispielsweise Professor Bruce Weber von der London Business School. Jonas Dowen [mehr lesen]

Arbeitswelt

Mitarbeiter in die Verantwortung nehmen

Fehler gehören zum Berufsalltag. Zum Problem, das atmosphärische Störungen in der Zusammenarbeit auslöst, werden sie immer dann, wenn nicht souverän mit ihnen umgegangen wird. Mangelt es bei Mitarbeitern an der Bereitschaft, für Fehler einzustehen und die Folgen zu tragen, sind die pädagogischen Fähigkeiten des Vorgesetzten gefragt: Er muss einen sozialen Reifeprozess anstoßen. Das ist für ihn zwar unbequem, aber entscheidend für eine erfolgreiche Kooperation. Roland Jäger [mehr lesen]

At the top: Brian T. Moynihan

Der Balance-Künstler

Schon in den ersten Tagen seiner Amtszeit zeigt er als selbstkritischer Geist unverkennbar jene Größe und Weitsicht, die die Welt von jemandem erwarten kann, der das Amt des Präsidenten und Vorstandsvorsitzenden der Bank of America (BoA) einnimmt. Brian T. Moynihan wählt dabei ganz bewusst Worte wie „Neuanfang“ und „Aufbruchsstimmung“ und spricht davon, dass der Aufstieg aus dem Konjunkturtal mühsam sein werde und er nach wie vor besorgt über die Zerbrechlichkeit der Wirtschaft sei. Sich selbst und seinen Kollegen in der Bankenbranche schreibt Moynihan die Weisung „never again“ ins Stammbuch. [mehr lesen]

Drei „O“ als Gütesiegel
At the Top: Gordon M. Nixon

Drei „O“ als Gütesiegel

Gordon M. Nixon ist einer, der herausragt. Er gehört jener Spezies an, die in einer mit Problemen kämpfenden Branche eine Menge Glanzlichter setzt. Denn auf den im Juni 1957 in Montreal geborenen Präsidenten und Vorstandsvorsitzenden der Royal Bank of Canada prasseln derzeit von allen Seiten Lobeshymnen hernieder. Ihn, den seine Freunde „Gord“ rufen, lässt so etwas allerdings eher kalt – äußerlich zumindest. Jonas Dowen [mehr lesen]

DAX -Konzerne

Die Profile der CEOs

Handverlesen ist der exklusive Kreis der Chief Executive Officers der 30 DAX-Unternehmen. Wie sehen die Profile der Führungselite aus? Welche Bildungs- und Karrierestationen führten an die Spitze? Wie hat sich die Altersstruktur verändert, wie die Internationalität? Antworten auf diese Fragen gibt ein Zwanzigjahresvergleich, den die Personalberatung Odgers Berndtson durchgeführt hat. [mehr lesen]

Mehr als Geld und gute Worte
Wie Banken Talente binden

Mehr als Geld und gute Worte

Die Qualität der Mitarbeiter ist gerade für Dienstleistungsunternehmen entscheidend im Wettbewerb. Talentierte Mitarbeiter wollen geworben, entwickelt und gehalten werden. Keine leichte Aufgabe für die Personalabteilung, denn der Markt verändert sich - weniger Nachwuchs, andere Ansprüche. Wie sich Banken über Talent-Management die besten Mitarbeiter sichern. Karl von Rohr [mehr lesen]
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  • » Brainstorming: Der Sturm im Gehirn: Mit Brainstorming, dem Klassiker der Kreativitätstechniken, lösen Teams Probleme und sorgen für frische Ideen - auch wenn nicht alle Einfälle brauchbar sind. Tüftelrunde, Grübelplausch, Denkgewitter, Gedankenquirl - das sind nur einige der mehr als 10.000 Vorschläge, das englische Wort Brainstorming durch einen passenderen deutschen Begriff zu ersetzen.
Buchtipp
  • » Managementkonzepte von A bis Z: Das Buch von Professor Walter Simon bietet einen interessanten und ausführlichen Einblick in die Welt der Managementkonzepte. Dabei wird neben den wichtigsten in der Vergangenheit entwickelten Theorien auch auf die bedeutendsten übergeordneten Strategiemodelle sowie auf deren Teilkonzepte und Instrumente eingegangen. Zusätzlich erfolgt ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und die Rolle der Manager.

 

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