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Fusionen unter Banken

Risiko zahlt sich aus

Kreditinstitute können ihre Position unter den Top-Banken weltweit nur dann langfristig halten und ausbauen, wenn sie ihr Wachstum durch regelmäßige Übernahmen und Fusionen vorantreiben. Insbesondere Universalbanken können sich bei großen Transaktionen gut positionieren.

Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie der Unternehmensberatung zeb. So haben die 20 größten Banken zwischen 1987 und 2007 zumindest Teile ihres Wachstums über Fusionen und Übernahmen erzielt. Drei Viertel von ihnen führten mehr als zehn Transaktionen durch. Damit eine Integration auch zum gewünschten Erfolg führe, sei allerdings eine hohe Aufmerksamkeit des Bankvorstands nötig, heißt es weiter. Dadurch könnten mögliche Fehlentwicklungen effektiv verhindert werden. Auch ein professionelles Integrationsmanagement helfe dabei, Bankenfusionen zu einem positiven Abschluss zu bringen. Dass dies nicht selbstverständlich ist, zeigen die Erfolgsquoten. Sowohl aus betriebswirtschaftlicher Sicht als auch gemessen an der Einschätzung des Kapitalmarktes ist weniger als die Hälfte aller Zusammenschlüsse positiv zu werten. Umgekehrt gilt: Im Schnitt erreichen fusionierte Institute bei der Aktienrendite (Total Shareholder Return) sowie bei der Eigenkapitalrendite eine überdurchschnittliche Performance. Das Integrationsrisiko zahlt sich letztlich also aus.

Der Artikel ist erschienen in der Ausgabe 07/2010
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