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Mehr Kapazität für Banknotenpapier

Ohne zusätzliches Wasser

Papier für jährlich bis zu 11 Mrd Banknoten kann eine neue Maschine von Giesecke & Devrient produzieren, die nach 19 Monaten Bauzeit jetzt im sächsischen Königstein in Betrieb genommen wurde.

Bei den Kosten von 70 Mio € handelt es sich nach Angaben des Unternehmens um eine der größten Industrie-Investitionen im Freistaat, mit der rund 60 neue Arbeitsplätze und zehn zusätzliche Ausbildungsplätze realisiert werden konnten. Schon heute sei das Spezialpapier aus dem Bielatal die Basis für Banknoten und Ausweise in etwa 100 Ländern weltweit. Da das Banknotenvolumen weltweit konstant wächst, hofft die Firma auf neue Exportchancen und wird dazu das Banknotenpapier mit Sicherheitsmerkmalen aus dem G&D-Papier- und Folienwerk in Louisenthal am Tegernsee veredeln. Der Technologiekonzern weist auch auf die Umweltbilanz der neuen Rundsiebpapiermaschine hin: Die neue Biomembran-Filteranlage bereite das Wasser so effizient auf, dass trotz der Kapazitätssteigerung von über 55 % kein Tropfen Wasser zusätzlich verbraucht werde.
 

Der Artikel ist erschienen in der Ausgabe 02/2010
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