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Kontoguthaben der Deutschen

Größte Zuwächse bei den Privaten

Die privaten Banken verzeichneten in den ersten drei Quartalen 2009 die höchsten Zuwächse im Einlagengeschäft. Das geht aus einer Analyse der Einlagenstatistik inländischer Privatpersonen der Deutschen Bundesbank hervor, die ING-DiBa vorgelegt hat. Danach sind die Kontoguthaben von Privatkunden von Januar bis September letzten Jahres bei dieser Bankengruppe um 22 Mrd € gewachsen.

Die Genossenschaftsbanken konnten zum Stichtag Ende September bundesweit einen Zuwachs von gut 2 Mrd € verzeichnen, während die Sparkassen einen Abfluss von knapp 2 Mrd € bilanzieren mussten. So gut wie kein Volumenzuwachs war bei Bausparkassen zu verzeichnen. Der Gesamtmarkt für Spargelder von Privatkunden ist im genannten Zeitraum auf 1.516 Mrd € gewachsen, davon konnten die Privaten 441 Mrd € verbuchen, ein Zugewinn von 5,3 % im Vergleich zum Jahresbeginn 2009. Durch dieses Wachstum seien die privaten Banken die einzige Institutsgruppe, die ihren Marktanteil bei den Bankguthaben bis Ende September weiter ausbauen konnte, schreibt die Direktbank. Damit setze sich ein langjähriger Trend fort, nach dem der Marktanteil privater Banken mit 29,1 % zuletzt so hoch lag wie noch nie. Bei den Sparkassen als Marktführer mit 38,5 % seien dagegen zuletzt stetige Marktanteilsverluste zu beobachten gewesen.

Der Artikel ist erschienen in der Ausgabe 02/2010
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Stichwort
  • » Geldvermögen wieder im Aufwärtstrend: Das Bruttogeldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland ist im abgelaufenen Jahr 2009 nach Schätzungen von Allianz Global Investors auf 4,64 Billionen € gewachsen. Damit liegt das Bruttogeldvermögen Ende 2009 um 4,4 % höher als im Jahr 2008, in dem es auf 4,45 Billionen € gesunken war.
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