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Sparen und Vorsorgen in Europa

Fürs Alter eher unzureichend

Die Europäer sparen zu wenig. Zu diesem Schluss kommt der Vermögensverwalter Janus Capital nach einer Umfrage bei europäischen Privathaushalten zu ihrem Spar- und Vorsorgeverhalten. Nach eigenen Angaben sind demnach 60 % der Europäer der Meinung, keine angemessene Vorsorge fürs Alter getroffen zu haben (Deutschland: 54 %).

Im Durchschnitt bewerteten 45 % der Befragten (38 %) in Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Italien und Spanien ihre finanzielle Lage im Sommer 2009 schlechter als ein Jahr zuvor. Wobei die finanzstärksten Privathaushalte in den Niederlanden zu finden sind, die schwächsten in Spanien und Italien. Knapp zwei Drittel der Europäer investieren in Sparprodukte, und gut die Hälfte ist der Meinung, die Anlage in Aktien sei kein geeigneter Weg, den eigenen Ruhestand abzusichern. Dagegen ist das Vertrauen in die staatliche Absicherung recht hoch. Europaweit erwartet beinahe die Hälfte der Befragten in irgendeiner Form eine staatliche Rente. Deutschland liegt hier an der Spitze: 73 % der Befragten verlassen sich darauf, im Alter Geld vom Staat zu erhalten. Das angestrebte Ruhestandseintrittsalter der Deutschen liegt der Umfrage zufolge bei 63 Jahren.

Der Artikel ist erschienen in der Ausgabe 03/2010
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Stichwort
  • » Geldvermögen wieder im Aufwärtstrend: Das Bruttogeldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland ist im abgelaufenen Jahr 2009 nach Schätzungen von Allianz Global Investors auf 4,64 Billionen € gewachsen. Damit liegt das Bruttogeldvermögen Ende 2009 um 4,4 % höher als im Jahr 2008, in dem es auf 4,45 Billionen € gesunken war.
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