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Geschäftserfolg im Netz

Die Kontosicherheit entscheidet

Die Kreditwirtschaft investiert in absehbarer Zeit verstärkt in Sicherheitsmaßnahmen beim Online Banking. Bis 2012 wollen drei von fünf deutschen Instituten sich bei ihren Kunden als sicherste Bank einen Namen machen und ihr Electronic Banking mit zusätzlichen betrugssicheren Systemen aufrüsten.

Acht von zehn sind der Meinung, dass der Unternehmenserfolg beim elektronischen Bankgeschäft von der jeweils gebotenen Datensicherheit abhängt. Nach Ansicht der Software-Beratung PPI, die diese Umfragedaten erhoben hat, zahlen sich Investitionen in die Web-Aktivitäten für die Institute auch deshalb aus, weil die Kunden durchaus bereit sind, für mehr Sicherheit in die Tasche zu greifen. Jeder zweite Kontoinhaber würde zusätzliche Gebühren für das Online Banking zahlen, wenn dadurch seine Finanzgeschäfte im Netz noch besser geschützt werden. Umgekehrt müssen Kreditinstitute, die ihren Sicherheitsstandard beim elektronischen Zahlungsverkehr nicht erhöhen, mit Verlusten rechnen. Die Geldhäuser gehen das Risiko ein, Kunden zu verlieren. Denn mehr als zwei Drittel der Online-Nutzer würden ihre Bank wechseln, wenn sie bei anderen Anbietern ein sichereres Online-Angebot erhalten. Das gilt auch für Neukunden, die sich für einen Wettbewerber entscheiden könnten, wenn er ihnen für Finanzgeschäfte im Netz mehr Sicherheit bieten kann.

Der Artikel ist erschienen in der Ausgabe 08/2010
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Stichwort
  • » Geldvermögen wieder im Aufwärtstrend: Das Bruttogeldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland ist im abgelaufenen Jahr 2009 nach Schätzungen von Allianz Global Investors auf 4,64 Billionen € gewachsen. Damit liegt das Bruttogeldvermögen Ende 2009 um 4,4 % höher als im Jahr 2008, in dem es auf 4,45 Billionen € gesunken war.
Buchtipp (B)
  • » Immobilien günstig ersteigern: Das leicht verständlich geschriebene Buch führt in die Themen Zwangs- und – angesichts steigender Scheidungsraten und Erbauseinandersetzungen immer wichtiger – Teilungsversteigerung ein. Die Perspektive ist die des potenziellen Käufers, dem zunächst prägnant das „Wo, Wer, Was und Wie der Versteigerung“ erläutert wird.

     

 

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