Zukunftsszenario
Eckpunkte für die Universalbank 2015
Die Transformation der Universalbank hin zur „Mass Customized Distribution Bank“ analysiert eine Studie des Kompetenzzentrums „Sourcing in der Finanzindustrie“ der Universitäten St. Gallen und Leipzig. Das MCD-Bank-Modell ist gekennzeichnet durch die Verbindung von Individualisierung im Kundenkontakt und Standardisierung im Abwicklungsbereich.
Rainer Alt,
Thomas Puschmann,
Falk Kohlmann,
Thomas Zerndt
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Die Transformation der Banken
Auf der Suche nach neuen Wertschöpfungsstrukturen
Die Erhöhung der Wertschöpfung ist eine der zentralen Aufgaben, denen sich Banken stellen müssen. Aber wie kann die Wertschöpfung in Zukunft erfolgen? Um diese Frage zu beantworten, verdeutlicht der folgende Beitrag zunächst die Notwendigkeit neuer Wertschöpfungsstrukturen. Daran anknüpfend wird ein Bild für mögliche Bankenarchitekturen der Zukunft entwickelt, das anhand aktueller Entwicklungen und Beispiele erläutert wird. Daraus leitet der Autor Handlungsempfehlungen für das Bankmanagement ab.
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Best Ager
Wertschöpfung durch Wertschätzung
Die ältere Generation ist die wohlhabendste und die einzige wachsende Bevölkerungsgruppe. Von rund einem Drittel der Deutschen heute, wächst ihr Anteil in den nächsten zehn Jahren auf schätzungsweise 47 %. Nur eine adäquate Betreuung dieser Klientel garantiert der Finanzbranche auch langfristig Ertragszuwächse im Privatkundensegment. Gerade bei der Zielgruppe Best Ager ergeben sich für innovative Banken große Chancen.
Helmut Muthers
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Debitkarten
Ein Markt im Umbruch
Die Schaffung der Single Euro Payments Area betrifft auch das Zahlungsmedium Karte. In Deutschland gilt dies insbesondere für die mehr als 90 Mio Debitkarten des girocard-Systems. Wie es das SEPA Cards Framework vorgibt, hat die Umstellung auf die SEPA für Karten Anfang 2008 begonnen. Der Abschluss der Migration ist für Ende 2010 vorgesehen. Die Hälfte der Zeit ist also verstrichen, ein guter Anlass, um einen Blick auf die Entwicklung des deutschen girocard-Systems in dieser Umbruchphase zu werfen.
Joachim Fontaine
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Finanzplanung für Frauen
Ladies' Finance
Beim Thema Geld lassen viele Frauen die Zügel schleifen. Dabei sind gerade sie auf eine umsichtige Finanzplanung angewiesen. Denn Karriere, Familie und Altersvorsorge unter einen Hut zu bekommen, ist denkbar schwierig. Mit exklusiven Veranstaltungen und Beratungsangeboten wollen einige Banken ihre Kundinnen bei der finanziellen Weichenstellung unterstützen.
Birga Teske
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Insolvenzwelle
Neue Muster in der Problemkreditbetreuung
Die Zahl der Firmenzusammenbrüche steigt stark an. Dabei ist eine bemerkenswerte Veränderung zu erkennen: Während in früheren Konjunkturkrisen vor allem kleine Firmen schnell in Probleme gerieten, sind nunmehr auch viele große Unternehmen betroffen, wie beispielsweise die Fälle Arcandor und TMD Friction zeigen. Die höheren Fallzahlen und die aktuelle Größenstruktur bei den Insolvenzen erfordern eine Anpassung der Sanierungs- und Abwicklungsprozesse in Banken und Sparkassen.
Wolfgang Portisch
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Vermögensverwaltung
Was wollen Millionäre?
Bei den Millionären unter den Bankkunden ist eine bemerkenswerte Vielfalt der Mentalitäten zu beobachten. So reicht das Spektrum der Präferenzen von der selbstständigen Bewirtschaftung des Portefeuilles bis hin zur vollständigen Delegation der Vermögensverwaltung. Die Erkenntnis, die beratungsintensiven Dienstleistungen individueller auszurichten, beinhaltet für die Banken deshalb die Chance, eben nicht nur die Anlagestrategie, sondern auch die Zusammenarbeit mit dem Kunden zu überdenken.
Werner E. Rutsch
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Zielgruppenmanagement
Die junge Generation gewinnen
Die Zielgruppe „Junge Erwachsene/Young Potentials“ wird von der Finanzwirtschaft heftig umworben. Im Fokus stehen insbesondere Studierende aus Fachrichtungen mit überdurchschnittlichen Berufschancen und entsprechenden Einkommens- und Vermögenserwartungen sowie Auszubildende in Berufen mit geringem Beschäftigungsrisiko. Wie aber gelingt es, die wirtschaftlich attraktiven Privat- und Geschäftskunden von morgen zu gewinnen?
Jörg Baston,
Carsten C. Wendt
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Finanzmarkt Belarus
Attraktiv für Auslandsbanken?
Mittel- und Osteuropa locken seit Jahren westliche Investoren an. Ein Einstieg in die dortigen Märkte ist mittlerweile jedoch schwieriger geworden, denn in den meisten CE- und SEE-Ländern1 besteht bereits eine starke Präsenz der großen internationalen Player. Doch wie stehen die Chancen in Ländern, die sich lange Zeit nicht im Fokus der westlichen Finanzwirtschaft befanden? Ist beispielsweise Weißrussland attraktiv für Auslandsbanken?
Maxim Makhlis
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Migranten-Überweisungen in die Heimat
Wirtschaftsfaktor für Entwicklungsländer
Remittances – also der Teil des Einkommens, den Migranten in Form von Geld oder Sachgütern vor allem zur Unterstützung ihrer Familien ins Heimatland schicken – sind für die Dritte Welt segensreich. Rund 70 % der globalen Remittances gehen in Entwicklungsländer. Die Überweisungen von Migranten übersteigen die offizielle Entwicklungshilfe mindestens um das Doppelte.
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Globale Finanzbranche
Im Zeichen der Krise
2008 wird als schwarzes Jahr in die Bankengeschichte eingehen. Die Gewinne der 1.000 größten Banken der Welt und ihre durchschnittliche Kapitalrendite sind auf breiter Front eingebrochen. Andere wichtige Indikatoren wie Kapitalbasis und Bilanzsumme, aber auch das Gesamtgefüge der Top 1.000 entwickeln sich stabiler als erwartet. Und doch: Selten war es schwerer abzuschätzen, wie es auf globaler Ebene mit der Finanzbranche weitergeht. Ein Blick auf die diesjährige Analyse des britischen Fachmagazins „The Banker“.
Dirk Franke
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Der Kunde im Mittelpunkt
Zuhören - lernen - Konsequenzen ziehen
Das Retail Banking muss sich auf die veränderten Bedürfnisse der Menschen einstellen. Das bedeutet: Prozesse verändern, Produkte verändern und vor allem die Beratung verändern. Nur dann gibt es Perspektiven im Privatkundengeschäft. Wer diese Herausforderungen zuerst mit Leben füllen kann, wird mit einem Vorsprung aus der gegenwärtigen Krise hervorgehen, so das Credo der Citibank Deutschland.
Franz Josef Nick
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Ertragsanalyse
Im Zeichen der Rezession
Das Privatkundensegment des deutschen Bankgewerbes gilt gemeinhin als stabiles Geschäftsfeld. Doch im Zuge von Finanzmarktkrise und Rezession droht diese Sparte in die Verlustzone zu geraten. So das Ergebnis einer Analyse auf Basis der aggregierten Zahlen für das gesamte deutsche Kreditgewerbe. Obwohl es ein starkes Gefälle in der Ertragskraft der konkurrierenden Institute gibt, ist der Befund für die Gesamtbranche negativ.
Kai-Christian Claus,
Steven Jacob
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Die Zukunft der Depotbanken
Branche im Umbruch
Die Turbulenzen an den Anlagemärkten haben tiefe Spuren in der Asset-Management-Branche hinterlassen. Umso wichtiger ist es, dass die Depotbanken ihre Schlüsselfunktionen professionell wahrnehmen. Gerade für institutionelle Anleger spielt die Depotbank eine wichtige Rolle, weil sie neben der gesetzlich begründeten Kontrollfunktion oft auch Zusatzservices im Umfeld (Global) Custody, Reporting usw. anbietet. Nur solche Wettbewerber haben eine positive Perspektive, die den erhöhten Anforderungen gewachsen sind.
Volker Braunberger
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Top 100 der deutschen Kreditwirtschaft 2008
Neue Großbankenlandschaft
Die Strukturen in der Spitzengruppe des deutschen Kreditgewerbes haben sich nachhaltig verändert. Durch Fusionen, Übernahmen und Beteiligungen ist in den vergangenen zehn Jahren eine neue Großbankenlandschaft entstanden. Und auch die anderen Sektoren der Finanzwirtschaft sind in Bewegung geraten - nicht zuletzt eine Folge der Marktturbulenzen.
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Kreditfabrik 2.0
Die nächste Stufe der Industrialisierung
Gerade im Kreditgeschäft ist der Kosten-Ertrags-Druck traditionell sehr hoch. Die Banken stehen daher vor der permanenten Notwendigkeit, die Prozesseffizienz zu steigern und gleichzeitig die Qualität zu erhöhen. Eine mögliche Lösung ist die Standardisierung und Automatisierung der Kreditbearbeitung. Damit verbundene Kostensenkungen sowie die schnelle Kreditzusage sind zu Erfolgsfaktoren auch für den Vertrieb geworden. Hier kommt die Kreditfabrik 2.0 ins Spiel.
Jens Kufer,
Hagen Luckert
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Mitarbeiterkommunikation
Unternehmenswerte geben Halt
Investitionen in weiche Faktoren stehen in schwierigen Zeiten oftmals als erstes zur Diskussion. Warum aber gerade jetzt Unternehmenswerte ein wichtiges „Asset“ sein können und welchen Mehrwert Mitarbeiterkommunikation dabei schaffen kann, zeigt das Beispiel ComWerte der Commerzbank.
Matthias Goldbeck,
Melanie Loriz
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Mobile Finanzberatung
Die Bank beim Kunden
Der typische Kunde eines Regionalinstituts kommt in die Filiale, wenn er in Geldfragen beraten werden möchte. Dieses Credo hatte über Jahrzehnte Bestand. Doch die Verhaltensmuster bei der Vertriebswegenutzung haben sich verändert: Hausbesuche sind bei den Kunden zunehmend erwünscht. Gefragt ist eine Mobile Beratung, die hohen Ansprüchen genügt. Auch aus dem Bereich Online Banking Service kommen neue Marktentwicklungen, auf die Regionalinstitute eine geeignete Antwort finden müssen.
Ralf Göbeler,
Marc Letzing
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Kreditgeschäft
Die Wertschöpfung erhöhen
Europäische Banken haben vorsichtigen Schätzungen zufolge über 10 Mrd € in die Umsetzung von Basel II investiert. Dabei stand die aufsichtsrechtliche Verpflichtung gegenüber der BaFin im Vordergrund und weniger die Chance, den aufgebauten Datenfundus auch zur Optimierung des Kreditgeschäfts zu nutzen. Möglichkeiten der Ertragssteigerung und Kostensenkung wurden bislang vernachlässigt.
Tilo Bellof,
Daniel Wildhirt
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