Prozessoptimierung
Retail-Werkbank für die Zertifikateproduktion
In der Automobilindustrie dürfte sie neben der Erfindung des Fließbands zu der größten produktionstechnischen Errungenschaft zählen: die Plattformbauweise, die heutzutage längst Branchenstandard ist. Anders in der Bankenwelt: Hier stellt die Produktion einer großen Stückzahl an individualisierbaren Anlageprodukten, wie Zertifikaten und Anleihen, bei effizientem Ressourceneinsatz noch immer die Ausnahme dar. Doch gerade eine industrielle Fertigung schafft im Wettbewerb enorme Vorteile: größeren Output, hohe Qualität und Reduktion der Fehleranfälligkeit.
Branislav Sincic
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Finanzverhalten der Deutschen
Sparer und Anleger trotzen der Krise
Die Deutschen gelten als ein Volk leidenschaftlicher Sparer und konservativer Anleger. Zu Recht, wie eine repräsentative Umfrage des Bankenverbandes belegt. Und: Obwohl sich angesichts der Finanz- und Staatsschuldenkrise verständlicherweise viele Bürger um ihr Erspartes sorgen, in ihrem Finanzverhalten lassen sich die Deutschen bislang nicht beirren.
Christian Jung
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Systematisches Reputationsmanagement
Bei den Stakeholdern punkten
Banken – ganz gleich welches Geschäftmodell sie präferieren – wollen als wichtiger und verantwortungsvoller Teil der Wirtschaft und der Gesellschaft angesehen werden. Vermögen durch Beratung und sinnvolle Finanzprodukte zu schaffen und zu sichern, ist eine existenzielle Dienstleistung. Für diese Credence Goods, die ein hohes Maß an Vertrauen bedingen, ist eine gute Reputation unabdingbar. Ein systematisches Management der eigenen Reputation hilft dabei, Vertrauen zurückzugewinnen, das in der Finanzkrise verloren gegangen ist.
Markus Zeitzen
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Umkehrhypotheken
Aspekte des Vertriebserfolgs
Senioren werden ihr Immobilienvermögen nur dann vermehrt per Umkehrhypothek oder Leibrente zur Altersversorgung einsetzen, wenn die angebotenen Produkte auf ihre Wünsche und Bedürfnisse zugeschnitten sind. Zur Verbreitung von Immobilienrenten sind daher sowohl bedarfsgerechte Weiterentwicklungen als auch verstärkte Vertriebsanstrengungen erforderlich. Dazu bedarf es der Kenntnis, über welche Kanäle mögliche Interessenten zu erreichen sind und welche Nachfragemotive im Vordergrund stehen. Erste empirische Ergebnisse lieferte eine Umfrage.
Andreas Maier
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Banken als Stifter
Ideelles Engagement mit Langzeitwirkung
Das Engagement der privaten Banken im Bereich der Corporate Social Responsibility (CSR) umfasst ein weites Spektrum. Es reicht von karitativen, sozialen und kulturellen Projekten über Bildungs- und Wissenschaftsinitiativen bis hin zum Umweltschutz. Ein Schwerpunkt des ideellen Wirkens der Banken sind ihre Stiftungsinitiativen, die in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen haben. Durch diese Variante gemeinnütziger Aktivitäten wurden allein im Jahr 2010 Fördermittel von über 27 Mio € bereitgestellt. Das gesamte Stiftungsvermögen hat inzwischen ein Volumen von gut 390 Mio € erreicht.
Werner Karsch
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Preispolitik
Honorarberatung versus Provisionsvergütung
Die Anlageberatung und mit ihr die Vergütungssysteme im Finanzdienstleistungsbereich sind in die Kritik geraten. Der Vorwurf: Die vorherrschende Ausgestaltung führe zu Anreizstrukturen, die zu Lasten der Beratungsqualität gehen könnten. Es ist eine heftige Diskussion zwischen den Fürsprechern einer unabhängigen Honorarberatung und den Bewahrern der vorherrschenden Systeme entstanden, die unter dem Schlagwort „Honorarberatung versus Provisionsvergütung“ geführt wird. Der Autor analysiert die Stärken und Schwächen beider Modelle.
Peter Roßbach
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Privatkundengeschäft
Vorbild Amazon
Rund 10 Mrd US-$ setzte der Online-Händler Amazon allein im zweiten Quartal 2011 um – ein Plus von mehr als 50 % zum Vorjahr. Auch wenn Kritiker monieren, dass der Zuwachs mit der Verringerung des Gewinns zu teuer erkauft sei, ist die Konkurrenz beeindruckt, wie der US-Konzern es immer wieder schafft, bei seinen Kunden neue Kaufanlässe zu erzeugen. Doch nicht nur Internet-Firmen können von Amazon lernen, wie Kundendaten rechtlich einwandfrei zentral gesammelt und für Vertriebszwecke ausgewertet werden. Auch für Banken lohnt in Sachen Data Intelligence ein Blick auf Amazon.
Gerd Klaasen
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Master-KAGen
Modernes Risikoreporting – schnell, mehrdimensional, interaktiv
Kapitalanlagegesellschaften, die ihren Kunden ein modernes Risikoreporting anbieten möchten, müssen erhebliche Investitionen tätigen. Der Aufwand an Zeit und finanziellen Ressourcen mag zunächst abschrecken. Aber er lohnt sich nicht nur für die Kunden, denn die Qualität ihres Investment-Reportings gewinnt für die Master-KAGen eine immer höhere Bedeutung als Wettbewerbsfaktor.
Alexander Poppe
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Der Berater im Spannungsfeld zwischen Kunde, Bank und Aufsicht
Das Magische Dreieck der Anlageberatung
Die im Zuge der Finanzmarktkrise zunehmend in die öffentliche Diskussion geratene Anlageberatung muss zwischen den teilweise konfligierenden Anforderungen des Kunden, des Kreditinstituts und der Aufsicht navigieren. Die Sichtweise der hiervon betroffenen Anlageberater wurde nun erstmals in der Studie „Anlageberatung in Deutschland – The Bankers’ View“ der EBS Business School genauer untersucht.
Ralph Jacob,
Rolf Tilmes
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Retail Banking
Deutschland: Ein Volk von Erben
Nie zuvor hatten die Deutschen mehr Vermögen, und nie waren sie im Schnitt so alt wie heute. Die Zahl der Sterbefälle wird künftig dauerhaft die der Geburten übersteigen. Das Thema „Erbschaften“ tangiert damit die Mehrheit der Bevölkerung. Eine bundesweit repräsentative Studie der Postbank in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach belegt dies eindeutig. Die Relevanz für alle Banken in Deutschland ist offensichtlich.
Michael Meyer
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Deutscher Bankenmarkt
Direktbanken bleiben auf Wachstumskurs
In den vergangenen zehn Jahren gewannen Direktbanken in Deutschland mehr als 14 Mio Kunden und einen Marktanteil bei Sichteinlagen von 20 %. Eine aktuelle Studie sagt nun für mindestens weitere fünf Jahre ein ungebrochenes Wachstum voraus. Die Zahl der Kunden wird bis zum Jahr 2015 um mehr als 30 % auf rund 19,5 Mio zulegen. Das Zugpferd bei der Kundengewinnung bleibt die attraktive Verzinsung der Tagesgelder. Wichtig ist nun für die Direktbanken, noch stärker ein klares Markenprofil zu entwickeln.
Bettina Jacobs,
Oliver Mihm
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Mikrofinanz
Aktuelle Probleme und Chancen
Vor 35 Jahren entwickelte Muhammed Yunus sein Modell, mit Mikrokrediten Gruppen extrem armer Frauen ohne Einkommen und ohne Sicherheiten den Weg in die Selbstständigkeit und einen Ausweg aus der Armut zu weisen. Yunus hat Millionen Armen eine Existenzperspektive eröffnet. Entwicklungshilfe als faire Hilfe zur Selbsthilfe wurde konsequent umgesetzt, und mehr als 100 Mio der ärmsten Menschen dieser Erde führen ein besseres Leben dank Mikrokrediten, die eine echte Finanzinnovation wurden. Durch einzelne unseriöse Akteure ist die Mikrofinanz jedoch in die Diskussion geraten.
Thomas Kurze
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Neue Wege der Kundenansprache
Der ROPO-Effekt
Jedem zweiten Vertragsabschluss in der Bankenfiliale geht ein Online-Informationsprozess beim Kunden voraus. Für die Banken ergibt sich aus diesem so genannten ROPO-Effekt (Research online/Purchase offline) die Aufgabenstellung, das Zusammenspiel von Online-Angebot und Filialvertrieb möglichst reibungslos zu verzahnen und so die Marktpotenziale für komplexe Beratungsthemen im Zielgruppen-Banking zu erschließen.
Klaus Schilling,
Guido Köhler
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Regulierung der Anlageberatung
Qualität vor Quantität
In der Folge der Finanzkrise wurde zum Zwecke des Anlegerschutzes eine Reihe von Anforderungen an die Anlageberatung privater Kunden neu formuliert. In der deutschen Gesetzgebung kam dabei den Vorgaben an Inhalt und Protokollierung der Beratungsgespräche ein hohes Gewicht zu. Zukünftig sollte hingegen auch im Zuge der anstehenden Revision der MiFID eher auf die Qualität der Beratung geachtet werden als auf die Quantität der Dokumentation.
Peter König
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XIX. Deutscher Bankentag
„Es geht um gemeinsame Pflichterfüllung“
Kritik an den Banken, aber auch das Bekenntnis von Politik und Banken, nur gemeinsam könne man alle nötigen Lehren aus der globalen Finanzkrise ziehen, prägten den Deutschen Bankentag 2011. Die privaten Banken hatten zum wichtigsten Branchentreffen der deutschen Finanzwirtschaft und damit zur Debatte über die Zukunft der Finanzmärkte geladen. Der Bundespräsident und die Bundeskanzlerin, weitere Spitzenpolitiker aus dem In- und Ausland, Repräsentanten aus Wirtschaft, Finanzaufsicht, Banken und Medien nutzten die Chance zum offenen und konstruktiven Dialog.
Dirk Franke
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Valovis Bank AG
Neuer Finanzspezialist für den Handel
Die Bankenlandschaft befindet sich im Umbruch. Nicht nur die Finanzkrise hat in einigen Bereichen neue Strukturen gefordert, auch die Veränderungen der Unternehmenslandschaft beeinflussen diesen Sektor und münden in Neupositionierungen und Fokussierung der Produktpaletten. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die neue Valovis Bank AG.
Theodor Knepper
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Staatliches Eingreifen und Finanzkommunikation
Strategische Antworten auf die Krise
Vor gut zweieinhalb Jahren – unmittelbar nach der Lehman-Insolvenz – begann eine bis dahin beispiellose Wirtschaftskrise. Sowohl die Tiefe des Einbruchs als auch die Geschwindigkeit der anschließenden Erholung waren extrem. Der folgende Artikel zeichnet die Gründe dafür nach. Diese lassen Schlussfolgungen für die Wirtschaftspolitik wie auch für die Unternehmensfinanzierung zu.
Markus Becker-Melching
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Unabhängige Privatbanken
Vielfalt sichert Zukunft
Meist stehen in der öffentlichen Aufmerksamkeit die vier großen Geschäftsbanken im Rampenlicht. Doch die Landschaft der Privatbanken ist vielfältig. Die Mitgliederliste des Bundesverbandes deutscher Banken verzeichnet neben den Großbanken mehr als 200 sehr unterschiedliche Institute. Von den insgesamt 190.000 Beschäftigten der Mitgliedsinstitute des Bankenverbands sind über 80.000 in Regionalbanken, Auslandsbanken und bei Privatbankiers tätig.
Christian Olearius
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