Werbevolumen stark gesunken
Girokonten und Ratenkredite können punkten

Die Bankenbranche zeigt sich skeptisch gegenüber eigenen Produkt-Werbemaßnahmen. Innerhalb der letzten zwölf Monate sind die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent zurückgegangen. Damit liegt das Werbevolumen gemäß der Werbemarktanalyse von research tools bei 670 Mio. €. Der stärkste Rückgang zeigt sich bei der Imagewerbung mit einem Minus von rund 40 Mio. €. Ähnlich stark rückläufig ist die Werbung für Wertpapiere. Wachstumsmärkte sind dagegen die Bereiche Girokonto und Ratenkredit mit Zunahmen von 16 beziehungsweise 17 Mio. €. Besonders werbefreudig sind hier die Commerzbank, die DKB und die Targobank, die ihre Produktwerbung stark ausweiten. Die Commerzbank konnte somit nahezu zum Top-Werber ING-Diba aufschließen. Auf beide Kreditinstitute entfällt jeweils etwa ein Drittel des Werbevolumens in diesem Produktmarkt. Im Bereich Ratenkredit zeigt sich Vexcash mit einem Werbevolumen von mehr als 10 Mio. € als Topaufsteiger.

Insgesamt ergreifen mittlerweile 319 Banken und Finanzdienstleister Werbemaßnahmen. Was eine Zunahme von durchschnittlich 10 Prozent pro Monat im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Durch den gleichzeitigen Rückgang des Werbevolumens ergibt sich eine Volumenreduzierung pro werbendem Finanzdienstleister von 2,6 auf 2,1 Mio. €.

 

 

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