Top 100 der deutschen Kreditwirtschaft

Keine Bewegung an der Spitze

Die Deutsche Bank führt das Ranking der größten deutschen Kreditinstitute weiterhin mit deutlichem Abstand an. Keine Positionsveränderungen im Vergleich zum Vorjahr sind auch unter den Top 10 auszumachen. Seit Ausbruch der Finanzkrise hat sich die deutsche Bankenlandschaft zwar verändert, nun allerdings in weiten Zügen wieder stabilisiert. Deutlich abgeschmolzen sind hingegen die Bilanzsummen der Institute.

Stefan Hirschmann
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Family Office

Einblicke in ein verschwiegenes Reich

Immer mehr hochvermögende Familien nutzen zur Bearbeitung und Entwicklung ihres Gesamtvermögens ein Family Office. Dieser Trend, der verstärkt seit Beginn der Finanzkrise 2008 zu beobachten ist, trifft in seiner Auswirkung auch Banken und Vermögensverwalter, denn die Etablierung eines Family Office ist nicht selten mit der Umverteilung oder dem Abzug liquider Mittel und Geldanlagen bei eben diesen Institutionen verbunden. Folglich kann diese Entwicklung aus Bankensicht auf den ersten Blick keine erfreuliche sein – auf den zweiten Blick jedoch offenbaren sich Möglichkeiten, durch neue Strategien im Geschäft mit den Hochvermögenden Mehrwert zu schaffen. Die Besinnung auf Kernkompetenzen stellt einen möglichen Schlüssel zum Erfolg dar.

Yvonne Brückner, Christina Schmid
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Wirtschaftskriminalität

Cross Border Investigations

Kreditinstitute und andere Finanzunternehmen sehen sich immer wieder mit strafrechtlichen Vorwürfen oder Verdachtsmomenten konfrontiert. Diesen müssen sie im Rahmen interner Untersuchungen nachgehen. Bei der Aufklärung von möglichen Rechtsverstößen spielt die Sammlung und Auswertung von elektronischen Daten eine zentrale Rolle. Hierbei treten häufig rechtliche Probleme und Zweifelsfragen auf. Wird die interne Ermittlung unsachgemäß durchgeführt, drohen zudem erhebliche recht­liche Risiken. Der nach­folgende Beitrag stellt den Ablauf einer (grenzüberschreitenden) internen Ermittlung dar und gibt einen Überblick über die dabei zu beachtenden rechtlichen Verpflichtungen.

Tim Wybitul, Maren Astor
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Personalmanagement

Bankausbildung im Wandel

Das schlechte Image der Finanzbranche macht vor allem den Personalern zu schaffen. Die Attraktivität anderer Berufsbilder steigt, der Wettbewerb um hochqualifizierten und engagierten Nachwuchs nimmt zu. Zudem müssen sich die Institute auf den demografischen Wandel in Deutschland vorbereiten. In den Personalabteilungen der großen Banken, egal ob in privatem, genossenschaftlichem oder öffentlich-rechtlichem Besitz, sind deshalb kluge Konzepte gefragt.

Eli Hamacher
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Regulierung

Von der EBA bis ins Amtsblatt

Im Rahmen der Neuordnung der europäischen Finanzaufsicht wurde der Europäischen Bankaufsichtsbehörde die Befugnis übertragen, technische Standards auszuarbeiten und der Kommission zur Billigung vorzulegen. Durch die rechtliche Qualifikation der Standards als Verordnungen sind diese, ohne dass es einer nationalen Umsetzung bedarf, sowohl für die Institute als auch für die Aufseher unmittelbar geltendes Recht. Durch das Instrument der technischen Standards, denen künftig enorme Bedeutung zukommt, wird insbesondere das Single Rule Book weiter ausgestaltet.

Martin Boegl, Dirk Jäger
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Geschichte

Der Untergang der Goldwährung in Deutschland

Als im Sommer 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, stellte die Reichsbank die Einlösung ihrer ausgegebenen Banknoten in Gold ein. Für immer. Das Ende der Goldwährung war gekommen. Seitdem ist Papiergeld das vorherrschende Zahlungsmittel in Deutschland

Bernd Sprenger
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Sourcing

Umsetzungsanforderungen von EMIR und AIFMD

Die beiden EU-Regularien European Market Infrastructure Regulation (EMIR) und Alternative Investment Fund Managers Directive (AIFMD) sind für Asset Manager und Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGen) nicht nur mit einer Vielzahl von neuen rechtlichen und organisatorischen Anforderungen verbunden. Bei der Umsetzung der Regularien entstehen darüber hinaus erhebliche systemtechnische und operative Aufwände.

Katarina Melvan, Andrea Sturm
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Kommunikation

Ziemlich beste Feinde

Vor allem große Konzerne oder Unternehmen in Krisensituationen haben es heute nahezu rund um die Uhr mit Medien aus aller Welt zu tun. Die Sozialen Netzwerke und der Online-Journalismus haben das Tempo in der Kommunikation sogar noch einmal deutlich gesteigert. Dies hat die Funktion des Pressesprechers maßgeblich aufgewertet – ein Berufsbild im Wandel.

Eckhard Marten
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Personalmanagement

Betriebliche Altersversorgung in der Finanzwirtschaft

Die betriebliche Altersversorgung nimmt für ein adäquates Versorgungsniveau im Alter einen hohen Stellenwert ein und spielt auch im Wettbewerb um hoch qualifiziertes Personal eine gewichtige Rolle. Die Effizienzvorteile der betrieblichen Altersversorgung können allerdings nur im engen Austausch von Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Versorgungsträger genutzt werden. Active Choice kann dabei als innovativer Ansatz für alle Beteiligten zu positiven Effekten führen.

Marco Herrmann, Martin Brandt
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Governance

Effizienzprüfung nach § 25 d KWG

Die regelmäßige Effizienzprüfung des Aufsichtsrats gehört in zahlreichen Kreditinstituten zum Standard guter Unternehmensführung. Sie orientieren sich hierbei entweder am Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) oder dem hieraus abgeleiteten Public Corporate Governance Kodex beziehungsweise dem Kodex des genossenschaftlichen Verbunds. Mit der seit dem 1. Januar 2014 geltenden Neufassung des § 25 d KWG wird eine jährliche Effizienzprüfung des Aufsichtsrats nun für alle Kreditinstitute verpflichtend. Darüber hinaus ist eine jährliche Bewertung der Geschäftsleitung vorzunehmen. Für den Aufsichtsrat stellt sich somit die Frage, wie die Evaluierung der beiden Organe konkret auszugestalten ist und in welcher Form eine Verbindung mit den Kodex-Anforderungen erfolgen kann.

Peter Ruhwedel
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Quotrix

Börse Düsseldorf profitiert von MiFID

Die Börse Düsseldorf AG rechnet ab 1. Juli 2014 mit einem deutlich höheren Orderflow. Grund hierfür ist eine Spitzenpositionierung des Market-Maker-basierten Handelssystems der Düsseldorfer Börse in der Best-Execution-Policy der Deutschen WertpapierService Bank AG (dwpbank).

Stefan Hirschmann
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Heftige Kritik an EZB-Politik

Spätestens seit der Ära Greenspan bestand die Politik der Zentralbanken darin, bei jeder Krise die Märkte mit billigem Geld zu fluten. Früher wurde dies über den Preis für Geld – den Zins – dargestellt. Nachdem dieser aber so weit gefallen war, dass Veränderungen keine realwirtschaftlichen Wirkungen mehr entfalten konnten, wird nun versucht, über die Menge des zur Verfügung gestellten Geldes realwirtschaftliche Effekte zu erzielen.

Stefan Hirschmann
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Zahlungsinstitute 5 Jahre nach Start des ZAG

Money Remittance macht nur selten reich

Die Schaffung eines einheitlichen Rechtsrahmens und die Möglichkeit zum Markteintritt neuer Wettbewerber waren zwei der Hauptideen hinter dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG), das im Oktober 2009 in Kraft trat. Knapp fünf Jahre nach dem Start dieses ersten einheitlichen Rechtsrahmens für Zahlungsdienste im europäischen Binnenmarkt bot sich die Gelegenheit zu einem Marktüberblick: Wie hat sich das ZAG auf die Situation der Zahlungsinstitute ausgewirkt?

Anja Kraus
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Strategie

Innovationen im Retailvertrieb

Das Privatkundengeschäft befindet sich in einem tief greifenden Strukturwandel. Viele Einflussfaktoren bedingen einen grundlegenden Veränderungsprozess. Die Autoren beschreiben die Konzeption und Realisierung eines Bankprojekts zur strategischen Neuausrichtung des Privatkundenvertriebs, um die Marktposition zu halten und die Rentabilität in diesem Geschäftsfeld signifikant zu steigern.

Birte Quitt, Anton Schmoll
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Finanzmarkt
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Bankchef: „Ein Befreiungsschlag“
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Umfrage zeigt Nebenwirkungen der Regulierung der Anlageberatung – nur noch jedes zehnte Kreditinstitut bietet umfassende Beratung zu Aktien an

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Nach den weitreichenden Änderungen im Recht der Unternehmensinsolvenzen, nach den Optionen durch Schutzschirm und ESUG, ist am 1.7.2014 auch die Reform des Insolvenzrechts für Verbraucher in Kraft getreten. Durch den „Gesetzentwurf zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens und Stärkung der Gläubigerrechte und zur Insolvenzfestigkeit von Lizenzen“ sollen insolvente Existenzgründer und Verbraucher schneller als bisher eine zweite Chance erhalten, wenn sie einen Teil ihrer Schulden begleich

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