Geschlossene Fonds

Das Ende der Durststrecke?

Die Vermeldung der Platzierungsergebnisse durch den Verband Geschlossene Fonds (VGF) kam in diesem Jahr einer offiziellen Bestätigung dessen gleich, was seit Monaten im Markt schmerzlich bekannt ist. Für die meisten Initiatoren Geschlossener Fonds war 2009 ein Jahr mit Trauerrand. Bis auf wenige Ausnahmen war der Markt für Schiffsfonds, Private-Equity-Modelle, Blind Pools und komplexe Fondskonstruktionen tot. Zeit für Trauerarbeit bleibt Initiatoren und Vertrieben allerdings nicht. Claudia Vogl-Mühlhaus , Steffen Möller [mehr lesen]

Zukunftsszenario

Eckpunkte für die Universalbank 2015

Die Transformation der Universalbank hin zur „Mass Customized Distribution Bank“ analysiert eine Studie des Kompetenzzentrums „Sourcing in der Finanzindustrie“ der Universitäten St. Gallen und Leipzig. Das MCD-Bank-Modell ist gekennzeichnet durch die Verbindung von Individualisierung im Kundenkontakt und Standardisierung im Abwicklungsbereich. Rainer Alt , Thomas Puschmann , Falk Kohlmann , Thomas Zerndt [mehr lesen]

Erfolgreiches Beschwerdemanagement

Das Wohlwollen der Kunden zurückgewinnen

In jedem Unternehmen kommen Fehler vor. Dies hat nicht nur die Verärgerung der betroffenen Kunden zur Folge. Vielmehr werden die negativen Erfahrungen im Freundes- und Bekanntenkreis weitererzählt – und das sehr intensiv, wie eine aktuelle Gallup-Untersuchung zeigt. Umso wichtiger ist daher der richtige Umgang mit Beschwerden. Auf diese Weise lässt sich nicht nur das Wohlwollen der Kunden zurückgewinnen, gutes Beschwerdemanagement kann sogar zu einer Steigerung der Kundenbindung beitragen. Marco Nink [mehr lesen]

Strategie im Direktbanking

Erfolg durch Differenzierung

Viele Erfolgsstrategien sind im Grunde wesentlich einfacher, als es ihre Protagonisten Glauben machen wollen. Oft steht am Anfang eine scheinbar banale Frage: Was können wir anders machen? Denn schließlich gilt, dass nicht zwingend gut sein muss, was lange währt. Und wenn es gut ist, spricht nichts dagegen, es noch besser zu machen. Von diesen so simpel klingenden Überlegungen gehen oft entscheidende Impulse für kreative Ideen und erfolgreiche Innovationen aus. Wer wiederholt, was bereits vorhanden ist, schafft nichts Neues. Das gilt gerade im Bankgeschäft. Ben Tellings [mehr lesen]

At the top: Brian T. Moynihan

Der Balance-Künstler

Schon in den ersten Tagen seiner Amtszeit zeigt er als selbstkritischer Geist unverkennbar jene Größe und Weitsicht, die die Welt von jemandem erwarten kann, der das Amt des Präsidenten und Vorstandsvorsitzenden der Bank of America (BoA) einnimmt. Brian T. Moynihan wählt dabei ganz bewusst Worte wie „Neuanfang“ und „Aufbruchsstimmung“ und spricht davon, dass der Aufstieg aus dem Konjunkturtal mühsam sein werde und er nach wie vor besorgt über die Zerbrechlichkeit der Wirtschaft sei. Sich selbst und seinen Kollegen in der Bankenbranche schreibt Moynihan die Weisung „never again“ ins Stammbuch. [mehr lesen]

Drei „O“ als Gütesiegel
At the Top: Gordon M. Nixon

Drei „O“ als Gütesiegel

Gordon M. Nixon ist einer, der herausragt. Er gehört jener Spezies an, die in einer mit Problemen kämpfenden Branche eine Menge Glanzlichter setzt. Denn auf den im Juni 1957 in Montreal geborenen Präsidenten und Vorstandsvorsitzenden der Royal Bank of Canada prasseln derzeit von allen Seiten Lobeshymnen hernieder. Ihn, den seine Freunde „Gord“ rufen, lässt so etwas allerdings eher kalt – äußerlich zumindest. Jonas Dowen [mehr lesen]

Leistungstransparenz

Die Anlageberatung verbessern

Neun Thesen zur Verbesserung von Anlegerentscheidungen mittels professioneller Beratung werden im folgenden Beitrag erläutert. Dabei wird nicht auf verstärkte Regulierung oder Aufsicht gesetzt, sondern auf die Freisetzung und Refokussierung von Wettbewerbskräften im Markt für Anlageberatung. Es wird argumentiert, dass Leistungstransparenz den Mangel an Differenzierungsmöglichkeiten im Beratungsmarkt beheben hilft und sich positiv auf Margen und Beratungsqualität auswirkt. Andreas Hackethal [mehr lesen]

Die Transformation der Banken

Auf der Suche nach neuen Wertschöpfungsstrukturen

Die Erhöhung der Wertschöpfung ist eine der zentralen Aufgaben, denen sich Banken stellen müssen. Aber wie kann die Wertschöpfung in Zukunft erfolgen? Um diese Frage zu beantworten, verdeutlicht der folgende Beitrag zunächst die Notwendigkeit neuer Wertschöpfungsstrukturen. Daran anknüpfend wird ein Bild für mögliche Bankenarchitekturen der Zukunft entwickelt, das anhand aktueller Entwicklungen und Beispiele erläutert wird. Daraus leitet der Autor Handlungsempfehlungen für das Bankmanagement ab. [mehr lesen]

CO2-Rechte – eine lukrative Anlageklasse?
EU-Emissionshandel

CO2-Rechte – eine lukrative Anlageklasse?

Der Appell der Europäischen Union ist dringend: „Wenn nicht rasch weltweite Maßnahmen zur Stabilisierung der steigenden Temperaturen auf unserem Planeten getroffen werden, müssen wir mit katastrophalen Folgen rechnen!“ Die EU will deshalb eine weltweit führende Rolle beim Klimaschutz übernehmen. Ihre schärfste Waffe gegen den drohenden Klimawandel ist der 2005 eingeführte Handel mit Emissionsrechten für das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2). Der EU-Emissionshandel wird zunehmend auch für Investoren interessant. Weil das System in die heiße Phase tritt, ist mittel- bis langfristig mit steigenden Preisen zu rechnen. Heiko Siemann , Dominik Auricht [mehr lesen]

Adressrisikomodelle

Die Risikoeinschätzung verbessern

Werden im Risk Management der Banken die Unsicherheiten bei der Schätzung von Risikoparametern ausgeblendet, kann dies insbesondere bei Adressrisiko- Portfolien hoher Bonität zu einer erheblichen Unterschätzung des Kapitalbedarfs führen. Für eine konsistente Risiko-Return-Steuerung bietet sich ein Bayes-Ansatz an, der die Schätzunsicherheit berücksichtigt. Der folgende Beitrag zeigt die Umsetzung und die Ergebnisse eines solchen Modells. Ralf Korn , Nina Fraß , Stephan Vorgrimler , Jan Schnabl [mehr lesen]

Sprachbiometrie

Die Stimme als Sicherheitscode

Sicherheit ist ein zentrales Kriterium für die Akzeptanz des Direct Banking. Eine Technik, die hier weitere Fortschritte verspricht, ist die Sprachbiometrie. Sie funktioniert ohne Zusatzgeräte beim Kunden, lässt sich nutzerfreundlich einsetzen und verursacht nur vergleichsweise geringe Investitionskosten bei den Anbietern. Erste Systeme sind zertifiziert und auch schon im Einsatz. Andreas Penkert , Tobias Kreß [mehr lesen]

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Standpunkt
  • » Von unliebsamen Überraschungen: Der Jahreswechsel 2010 brachte für viele deutsche Debit- und Kreditkarteninhaber eine unangenehme Überraschung. Etwa ein Viertel der 120 Millionen Karten funktionierte im In- und Ausland nicht mehr wie gewohnt. Kein schönes Gefühl, wenn man an der Kasse im Supermarkt steht, am Lift die Skikarte begleichen oder seine Rechnung im Restaurant mit Karte zahlen möchte. Diesen Moment der Peinlichkeit kennt ein jeder, dessen Karte schon einmal gestreikt hat.
Stichwort des Monats
  • » Die größten Insolvenzen des Jahrzehnts: Seit der Jahrtausendwende wurden rund 340.000 Unternehmenszusammenbrüche in Deutschland gezählt. Das entspricht in etwa der Hälfte des heutigen Unternehmensbestandes Nordrhein-Westfalens. Die größte Insolvenz des vergangenen Jahrzehnts war die des Handels- und Touristikkonzerns Arcandor in diesem Jahr.

 

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Führungskräftevergütung in Banken

 

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