Bankpolitik

Finanzmarktregulierung mit Weitblick

Politik, Standardsetzer und Regulierer arbeiten seit der Eskalation der Finanzmarktkrise im Herbst 2008 weltweit mit größtem Engagement daran, das Finanzsystem stabiler und damit krisenresistenter zu machen. Das ist konsequent, folgerichtig und wichtig. Angesichts der weitreichenden Auswirkungen der Finanz-, Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise, inklusive des schmerzhaften Verlusts sehr großer, zum Teil öffentlicher Vermögenswerte sowie Millionen von Arbeitsplätzen, besteht ein grundlegender Konsens zu umfassenden Veränderungen im internationalen Finanzsystem. Denn ein stabiles Finanzsystem ist eine zentrale Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit der gesamten Wirtschaft und liegt nicht nur deshalb im eigenen Interesse der Kreditinstitute.

Jürgen Fitschen (Foto)
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Regulierung

Bankenaufsicht im Wandel

Bankenregulierung und -aufsicht befinden sich seit Jahren in stetigem Wandel, der sich seit Ausbruch der Finanzkrise 2008 weiter beschleunigt hat. Schon jetzt ist absehbar, dass auch 2014 wieder ein Jahr großer Veränderungen sein wird. Eine zentrale Entwicklung ist die zunehmende Europäisierung sowohl des Aufsichtsregelwerks als auch der Aufsichtsstrukturen. Mit dem operativen Start des Einheitlichen Aufsichtsmechanismus im November dieses Jahres wird ein vorläufiger Höhepunkt erreicht werden. Parallel dazu wurden und werden aber auch in der nationalen Aufsichtspraxis neue Schwerpunkte gesetzt.

Raimund Röseler (Foto)
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Geschäftsmodelle

Kontinuität vs. Wandel – Müssen Privatbanken handeln?

Privatbanken sind für Tradition und Kontinuität in der Geschäftstätigkeit bekannt. Angesichts der turbulenten Entwicklungen an den Finanzmärkten und bei der Bankenregulierung stellt sich unweigerlich die Frage: Wie reagieren Privatbanken mit überwiegend dauerhaften und bewährten Geschäftsmodellen auf den raschen Wandel in der Finanzbranche?

Stephan Schüller (Foto)
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Geschäftsmodelle

In der Region verwurzelt

Niedrigzinsniveau, Margendruck, schärfere Regulierung und ein sich veränderndes Kundenverhalten: Die Bankenbranche steht vor großen Herausforderungen. Einige Institute stellen ihre gesamten Geschäftsmodelle auf den Prüfstand, andere justieren Stellschrauben. Es geht immer um die unternehmerische Antwort auf die Frage, wie das Geschäftsmodell der Zukunft aussieht. Nicht das Produkt, sondern der Mensch muss dabei im Mittelpunkt stehen, weniger auf Eigengeschäfte, sondern vielmehr auf die Erfüllung der gesamtwirtschaftlichen Kernaufgaben der Bank kommt es an. Funktioniert deshalb das Geschäftsmodell „Regionalbank“ als Vorbild?

Dr. Achim Kassow (Foto)
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SEPA-Umstellung

Trends und Perspektiven im Zahlungsverkehr

Seit rund zehn Jahren arbeiten die Europäische Union, das Eurosystem und die europäische Kreditwirtschaft an der Schaffung eines einheitlichen Markts im unbaren Euro-Zahlungsverkehr (Single Euro Payments Area: SEPA) in Europa. Ein erster Meilenstein ist die Ablösung der nationalen Verfahren für Überweisungen und Lastschriften durch die entsprechenden SEPA-Verfahren. Doch der unbare Zahlungsverkehr umfasst neben Überweisungen und Lastschriften auch Kartenzahlungen und neue innovative Verfahren für Zahlungen im Internet oder mit dem Mobiltelefon. Diese weisen ein erhebliches Marktpotenzial auf. Um auch hier die Synergieeffekte eines gemeinsamen Binnenmarkts zu heben, rücken diese Marktsegmente immer stärker in den Fokus der Politik.

Carl-Ludwig Thiele (Foto)
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Fonds wird mit 55 Mrd. € gespeist

Abwicklung von Pleitebanken geregelt

Nach 16-stündiger Verhandlung haben sich Unterhändler der Mitgliedsstaaten und des EU-Parlaments am Donnerstag auf einen Abwicklungsmechanismus für Banken geeinigt. Damit sei die Bankenunion vollendet , sagte Kommissionspräsident Manuel Barroso, das werde das Vertrauen und die Stabilität in den Finanzmärkten stärken und helfen, dass die Kreditvergabe an die Wirtschaft wieder in Gang komme.

Redaktion die bank
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Bankberatung

Avatare und künstliche Intelligenz

Informationstechnologien, die versuchen, das menschliche Problemlösungsverhalten nachzubilden, können effizient Verwaltungsaufgaben im Back Office übernehmen und Unterstützung in der Kundenbetreuung sowie im Wertpapierhandel leisten. Eine starke Künstliche Intelligenz (KI) simuliert nicht nur das menschliche Denken, sondern sie beabsichtigt, Menschen durch selbst denkende Maschinen zu ersetzen. Doch diese Innovation birgt auch hohe Risiken.

Frank Görgen
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Asset Management

Mit Sicherheit Rendite

Der deutsche Zweitmarkt für Lebensversicherungen ist vergleichsweise jung. Während der britische TEP Market bereits auf eine lange Tradition zurückblicken kann, wurde das erste deutsche Unternehmen, das Lebensversicherungspolicen ankauft, erst 1999 gegründet. Nach einer turbulenten Entwicklung gilt der deutsche Lebensversicherungs-Zweitmarkt mittlerweile als konsolidiert – und wird trotzdem immer noch als Geheimtipp gehandelt.

Matthias Wühle
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Virtuelle Währung

Bitcoins: Risiken, Recht und Regulierung

Bitcoin ist nicht die erste virtuelle Währung, jedoch aufgrund der enormen Dynamik ihrer Entwicklung und Verbreitung ein äußerst bemerkenswertes Phänomen. Das Jahr 2013 und der Jahresanfang 2014 boten beinahe täglich neue Meldungen: Einerseits über Missbrauch, Kriminalität und Totalverluste, andererseits über Chancen, Infrastruktur-Meilensteine und Rekordgewinne. Für den Bankenpraktiker stellt sich die nüchterne Frage nach den Geschäftsmöglichkeiten, den Risiken und der aufsichtsrechtlichen Einordnung.

Mirko Sprengnether | Hans Peter Wächter
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Regulierung

MaRisk und MaComp: Die neue Compliance-Organisation in Banken

Die europäische Bankenregulierung befindet sich in einem starken Wandel. Die CRD IV (Capital Requirements Directive) greift in das deutsche Kreditwesengesetz (KWG) ein und schafft so über die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) eine neue erweiterte Compliance-Funktion. Weder durch den Gesetzgeber noch durch die Aufsicht wurde allerdings eine Eingrenzung von Compliance-relevanten Bereichen vorgenommen. Die Institute stehen vor der großen Herausforderung der Konzeption und Implementierung einer angemessenen und wirksamen Compliance-Organisation.

Hartmut T. Renz | Silvia Rohe
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Aufsichtsrecht

Großkreditregeln im Kontext der CRR

Seit Jahresbeginn werden die Vorgaben für Großkredite überwiegend einheitlich durch Europa vorgegeben. National besteht nur wenig Spielraum. Änderungen ergeben sich für die Zusammenfassung von Kreditnehmern sowie die Durchschau. Enger wird es insbesondere bei der gruppeninternen Kreditvergabe: Hier sind die Privilegierungsmöglichkeiten beschnitten worden.

Torsten Jäger
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Absatztechnik

Marketing-Effizienz in Banken

Die derzeitige Wettbewerbs- und Kostensituation von Banken stellt gerade Marketingbudgets immer häufiger auf den Prüfstand. Ein sich veränderndes Kundenverhalten erfordert jedoch ein Umdenken im Marketing, insbesondere hinsichtlich gewählter Kommunikationskanäle und Marketingmaßnahmen. Die hier vorgestellte Vorgehensweise leistet Unterstützung bei der Auswahl der Marketingmaßnahmen und versucht, die Marketingproduktivität gezielt zu optimieren.

Peter F. Potthoff, Sascha Sommer
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Bankenmarkt USA

US-Großbanken mit guten Risikoprofilen

Vor dem Hintergrund moderater Wachstumserwartungen, der verhaltenen Kreditnachfrage und des deutlich rückläufigen Neugeschäfts mit Häuserkrediten werden die US-amerikanischen Banken weiterhin ihren Fokus darauf ausrichten, die bereits initiierten Kostensenkungsprogramme fortzusetzen. Daneben müssen sie ihre Geschäftsmodelle an die regulatorischen Anforderungen anpassen.

Karl-Heinz Goedeckemeyer
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Wealth Management

Deutsche sparen fleißig, aber falsch

Die Zahl der Anleger, die bei ihren Kapitalanlagen auch soziale, ethische oder umweltrelevante Kriterien berücksichtigen, wächst stetig. Das gilt für private Vermögende ebenso wie für institutionelle Anleger. Wer diesen Trend nur im Umfeld grüner oder linksalternativer Klientel vermutet, liegt falsch. Der Wunsch, mit seiner Geldanlage hauptsächlich nachhaltige Investitionen zu unterstützen, hat längst auch Einzug gehalten in der Welt des gehobenen Private Bankings.

Anja Kraus
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Finanzmarkt
Banking
Betriebswirtschaft
IT & Kommunikation
EuGH kippte Vorratsdatenspeicherung
Das Internet nicht den USA überlassen
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Änderung der Aktionärsrechte-Richtlinie
Kartellamt hat sich durchgesetzt
EuGH kippte Vorratsdatenspeicherung
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Mehr als 700 Sachverständige aus aller Welt haben zu dem Bericht „Global Risks 2014“ beigetragen, den das World Economic Forum nun vorgestellt hat. 31 Risiken von weltweiter Bedeutung, die über Länder und Industriezweige hinweg erheblichen ökonomischen Schaden anrichten könnten, hat man dafür unter die Lupe genommen. Die Experten wurden um ihre Einschätzung gebeten, wie wahrscheinlich das Eintreffen dieser Risiken in den nächsten zehn Jahren sei.

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Die Europäische Kommission hat neue Vorschriften vorgeschlagen, um die größten Banken und Banken mit besonders komplexer Struktur am riskanten Eigenhandel zu hindern. Zudem sollen die Aufsichtsbehörden durch die neuen Vorschriften dazu befugt werden, von diesen Banken die Abtrennung potenziell riskanter Handelsgeschäfte vom Einlagengeschäft zu verlangen, wenn die betreffenden Tätigkeiten die Stabilität des Finanzsystems gefährden.

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