Ertragschancen

Banken orientieren sich neu

Die alternde Weltbevölkerung, der Kredithunger der Schwellenländer und das für westliche Banken zunehmend komplexer werdende Regulierungsumfeld verändern die Anlagemöglichkeiten im Finanzsektor grundlegend. Die Kreditinstitute müssen heute mehr liquide Mittel vorhalten und mit weniger Fremdkapital auskommen. Zudem hat sich ihr Compliance-Aufwand deutlich erhöht.

Von Robert Mumby
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Geschäftsmodelle

Firmenbanken im Aufwind

Die Banken bekommen immer mehr Konkurrenz. Nach den Autobanken der großen Hersteller BMW, Toyota, VW & Co. mischt jetzt auch ein namhafter Mittelständer im Geschäft mit dem Geld mit. Die Traditionsfirma Trumpf erhielt jüngst eine Vollbanklizenz. Künftig wird sie ihren Kunden selbst Kredite gewähren können.

Eli Hamacher
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Asset Management

Asset Allocation mit ­marktbasierten Faktoren

Die Finanzindustrie beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie eine geeignete Allocation von Aktien und Anleihen zu einer Überrendite führen kann. Auf Basis des deutschen Wirtschaftszyklus ist es mithilfe der zwei einfach zu beschaffenden und marktbasierten Faktoren Zinsen und Zinsstrukturkurve möglich, im Rahmen einer aktiven Asset Allocation eine deutliche Überrendite gegenüber dem Aktienmarkt als die am höchsten rentierende Anlageklasse und allen anderen einzelnen Anlageklassen zu erwirtschaften.

Mario Zakrewski, Andreas Humpe
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Risikomanagement

BCBS 239: Compliance und effiziente Umsetzung

Die Baseler Regulatoren zielen darauf ab, das Risikomanagement innerhalb Europas zu harmonisieren und zu standardisieren. Diese regulatorisch-bedingte Transformation des Risikogeschäfts soll zu einem verbesserten Datenmanagement sowie einer verkürzten Verarbeitungszeit von Reports im Risikogeschäft führen. Allerdings werden die Grundsätze der BCBS 239 von vielen Banken kritisch gesehen, da sie bereits wesentlicher Bestandteil anderer Regularien (z. B. MaRisk) sind. Andererseits bieten sich mit dem Einsatz der richtigen Methoden durchaus auch Optimierungspotenziale bei der Umsetzung der Richtlinie an.

Corinna Reibchen, Stefan Huch
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Kommunikation

Mehr Effizienz durch soziale Medien

In den letzten Jahren haben viele Kreditinstitute bereits einschlägige Erfahrungen mit einer Präsenz in öffentlichen sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter gesammelt. Bankinterne soziale Netzwerke, zwischen Führungskräften, Mitarbeitern und auch mit Partnern, fristen insbesondere in Deutschland aber immer noch ein Schattendasein. Zu Unrecht, wie internationale Untersuchungen und Praxisberichte immer wieder zeigen. Belegen sie doch, dass der interne Einsatz sozialer Medien wie etwa Wikis oder Blogs signifikante und vor allem auch messbare Verbesserungen in der Zusammenarbeit bedeuten kann.

Jörg Geißler
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Risikomanagement

Landkarte für Länderrisiken

Das Länderrisiko bezeichnet per definitionem die speziellen Verlustrisiken im Außenwirtschaftsverkehr, etwa aus dem Export oder Finanzgeschäften von Kreditinstituten. Die schwierigere Übung dabei ist, Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge, also Risikointerdependenzen, zu erkennen und Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Risikokategorien im Risk Controlling zu berücksichtigen.

Stefan Hirschmann
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Banken suchen verstärkt nach Kooperationen

Der Trend zu verstärkten Kooperationen ist bei mittelgroßen Banken ungebrochen und wird sich aufgrund steigenden Kostendrucks noch weiter verstärken. Anlageberatung und die Vermittlung von Wertpapierprodukten wollen viele Institute auch zukünftig selbst anbieten. Die Depotführung und die Wertpapierabwicklung dagegen werden eher als Kandidaten für das Outsourcing identifiziert.

Redaktion die bank
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Meldepflichten

Banken brauchen mehr Zeit für OECD-Standard

Die USA haben mit FATCA eine internationale Entwicklung beim Austausch von Kontoinformationen zwischen Steuerbehörden ausgelöst, die von der OECD nunmehr konsequent fortgesetzt wird. Am 13. Februar 2014 wurde von der OECD ein Standard zum Austausch von Informationen zu Finanzkonten veröffentlicht, der in enger Zusammenarbeit mit der EU entwickelt wurde. Dieser Standard besteht aus zwei Komponenten ...

Redaktion die bank
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Top 100 der deutschen Kreditwirtschaft

Keine Bewegung an der Spitze

Die Deutsche Bank führt das Ranking der größten deutschen Kreditinstitute weiterhin mit deutlichem Abstand an. Keine Positionsveränderungen im Vergleich zum Vorjahr sind auch unter den Top 10 auszumachen. Seit Ausbruch der Finanzkrise hat sich die deutsche Bankenlandschaft zwar verändert, nun allerdings in weiten Zügen wieder stabilisiert. Deutlich abgeschmolzen sind hingegen die Bilanzsummen der Institute.

Stefan Hirschmann
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Family Office

Einblicke in ein verschwiegenes Reich

Immer mehr hochvermögende Familien nutzen zur Bearbeitung und Entwicklung ihres Gesamtvermögens ein Family Office. Dieser Trend, der verstärkt seit Beginn der Finanzkrise 2008 zu beobachten ist, trifft in seiner Auswirkung auch Banken und Vermögensverwalter, denn die Etablierung eines Family Office ist nicht selten mit der Umverteilung oder dem Abzug liquider Mittel und Geldanlagen bei eben diesen Institutionen verbunden. Folglich kann diese Entwicklung aus Bankensicht auf den ersten Blick keine erfreuliche sein – auf den zweiten Blick jedoch offenbaren sich Möglichkeiten, durch neue Strategien im Geschäft mit den Hochvermögenden Mehrwert zu schaffen. Die Besinnung auf Kernkompetenzen stellt einen möglichen Schlüssel zum Erfolg dar.

Yvonne Brückner, Christina Schmid
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Wirtschaftskriminalität

Cross Border Investigations

Kreditinstitute und andere Finanzunternehmen sehen sich immer wieder mit strafrechtlichen Vorwürfen oder Verdachtsmomenten konfrontiert. Diesen müssen sie im Rahmen interner Untersuchungen nachgehen. Bei der Aufklärung von möglichen Rechtsverstößen spielt die Sammlung und Auswertung von elektronischen Daten eine zentrale Rolle. Hierbei treten häufig rechtliche Probleme und Zweifelsfragen auf. Wird die interne Ermittlung unsachgemäß durchgeführt, drohen zudem erhebliche recht­liche Risiken. Der nach­folgende Beitrag stellt den Ablauf einer (grenzüberschreitenden) internen Ermittlung dar und gibt einen Überblick über die dabei zu beachtenden rechtlichen Verpflichtungen.

Tim Wybitul, Maren Astor
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Personalmanagement

Bankausbildung im Wandel

Das schlechte Image der Finanzbranche macht vor allem den Personalern zu schaffen. Die Attraktivität anderer Berufsbilder steigt, der Wettbewerb um hochqualifizierten und engagierten Nachwuchs nimmt zu. Zudem müssen sich die Institute auf den demografischen Wandel in Deutschland vorbereiten. In den Personalabteilungen der großen Banken, egal ob in privatem, genossenschaftlichem oder öffentlich-rechtlichem Besitz, sind deshalb kluge Konzepte gefragt.

Eli Hamacher
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Regulierung

Von der EBA bis ins Amtsblatt

Im Rahmen der Neuordnung der europäischen Finanzaufsicht wurde der Europäischen Bankaufsichtsbehörde die Befugnis übertragen, technische Standards auszuarbeiten und der Kommission zur Billigung vorzulegen. Durch die rechtliche Qualifikation der Standards als Verordnungen sind diese, ohne dass es einer nationalen Umsetzung bedarf, sowohl für die Institute als auch für die Aufseher unmittelbar geltendes Recht. Durch das Instrument der technischen Standards, denen künftig enorme Bedeutung zukommt, wird insbesondere das Single Rule Book weiter ausgestaltet.

Martin Boegl, Dirk Jäger
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Geschichte

Der Untergang der Goldwährung in Deutschland

Als im Sommer 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, stellte die Reichsbank die Einlösung ihrer ausgegebenen Banknoten in Gold ein. Für immer. Das Ende der Goldwährung war gekommen. Seitdem ist Papiergeld das vorherrschende Zahlungsmittel in Deutschland

Bernd Sprenger
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Finanzmarkt
Banking
Betriebswirtschaft
Automaten sind diesmal vorbereitet
EuGH: Interbankenentgelte waren zu hoch
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Beruf & Karriere
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Zahlungsverkehrsstatistik 2013
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Die drei Trends der Digitalisierung – Mobile Commerce, intelligente Infrastruktur und Business Intelligence – werden in den kommenden fünf Jahren erheblichen Einfluss auf die Unternehmen haben. Obwohl die Digitalisierung die Geschäftspraktiken nicht grundlegend verändert, eröffnet sie neue Geschäftsmöglichkeiten und bietet Chancen für Wachstums- und Effizienzsteigerungen.

Stichwort des Monats
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Die DBAN (Dynamic Bank Account Number) ist eine eindeutige Bezeichnung, die als Kennung für Konten oder für forderungsbezogene Zahlungsinformationen eingesetzt werden kann. Der Aufbau einer DBAN ist an den Aufbau von Mail-Adressen angelehnt und basiert auf der eigenen Internet-Domain des Kontoinhabers.

Top100
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Die Deutsche Bank führt das Ranking der größten deutschen Kreditinstitute weiterhin mit deutlichem...

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