Internationalisierung

Globales Geschäft braucht globale Banken

Die deutsche Wirtschaft ist international bestens vernetzt. Jedoch sind deutsche Unternehmen in den aufstrebenden Märkten weltweit eher unterrepräsentiert – ihr Fokus liegt oft auf Europa. Will die deutsche Wirtschaft langfristig am Wachstum der Weltwirtschaft partizipieren, muss sie sich die Märkte in schnell wachsenden Ländern erschließen. Dazu brauchen Unternehmen auch global aufgestellte Bankpartner an ihrer Seite.

Andreas Schmitz (Foto)
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Management

„Fühle dich unsicher!“

„Erfolg ist der größte Feind des Wandels“, sagt Professor Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Simon, Gründer und Chairman von Simon, Kucher & Partners Strategy & Marketing Consultants. Im Interview verweist er auf die Schlüsselpunkte, die für die betriebliche Behauptung unter den Bedingungen des raschen technologischen Wandels, entsprechend kurzen Innovationszyklen und dem hohen Internationalisierungsgrad der Wirtschaft von Bedeutung sind.


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Großbanken

Für die Bankenunion gut gerüstet

Nach langen Verhandlungen haben sich das EU-Parlament und der Europarat auf einen gemeinsamen Abwicklungsmechanismus für in Schieflage geratene Banken geeinigt. Von 2016 an soll es in Europa einen einheitlichen Rahmen für die Beaufsichtigung der Banken sowie die Sanierung und die Abwicklung einzelner Institute geben. Ob mit diesem Konzept künftige Finanz- und Bankenkrisen vermieden werden können, bleibt abzuwarten.

Karl-Heinz Goedeckemeyer
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Personal

Banker als Emotionsexperten

Eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien aus den USA belegen Zusammenhänge zwischen Geld und psychosozialem Verhalten, die das Handeln der Finanzwelt erklärbar und nachvollziehbar machen. Vieles deutet darauf hin, dass Geld die Fähigkeit zu Empathie reduziert, ein Gefühl der Überlegenheit fördert und die Bereitschaft zu Regelbrüchen erhöht. Demgegenüber steht der aktuell zu beobachtende Bewusstseinswandel in der Bankenwelt, bei dem emotionale Kompetenz, Verantwortungsgefühl und ökonomischer Erfolg zusammenfinden.

Gabriela Friedrich
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Risikomanagement

IT-Aufsicht bei Banken

Cyber-Kriminalität wird zu einer immer größeren Bedrohung. Die Angriffe werden immer komplexer und die Täter immer schwerer zu identifizieren. In besonderem Maße sind Banken und andere Finanzdienstleister betroffen. Risikobewusstsein und Sicherheitskultur sind vielfach noch nicht hinlänglich ausgeprägt. Neuerdings interessiert sich auch die Bankenaufsicht in zunehmendem Maße dafür, welche Risiken mit der gewachsenen Bedeutung der IT in den Kreditinstituten verbunden sind.

Stefan Hirschmann
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Bankpolitik

Finanzmarktregulierung mit Weitblick

Politik, Standardsetzer und Regulierer arbeiten seit der Eskalation der Finanzmarktkrise im Herbst 2008 weltweit mit größtem Engagement daran, das Finanzsystem stabiler und damit krisenresistenter zu machen. Das ist konsequent, folgerichtig und wichtig. Angesichts der weitreichenden Auswirkungen der Finanz-, Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise, inklusive des schmerzhaften Verlusts sehr großer, zum Teil öffentlicher Vermögenswerte sowie Millionen von Arbeitsplätzen, besteht ein grundlegender Konsens zu umfassenden Veränderungen im internationalen Finanzsystem. Denn ein stabiles Finanzsystem ist eine zentrale Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit der gesamten Wirtschaft und liegt nicht nur deshalb im eigenen Interesse der Kreditinstitute.

Jürgen Fitschen (Foto)
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Regulierung

Bankenaufsicht im Wandel

Bankenregulierung und -aufsicht befinden sich seit Jahren in stetigem Wandel, der sich seit Ausbruch der Finanzkrise 2008 weiter beschleunigt hat. Schon jetzt ist absehbar, dass auch 2014 wieder ein Jahr großer Veränderungen sein wird. Eine zentrale Entwicklung ist die zunehmende Europäisierung sowohl des Aufsichtsregelwerks als auch der Aufsichtsstrukturen. Mit dem operativen Start des Einheitlichen Aufsichtsmechanismus im November dieses Jahres wird ein vorläufiger Höhepunkt erreicht werden. Parallel dazu wurden und werden aber auch in der nationalen Aufsichtspraxis neue Schwerpunkte gesetzt.

Raimund Röseler (Foto)
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Geschäftsmodelle

Kontinuität vs. Wandel – Müssen Privatbanken handeln?

Privatbanken sind für Tradition und Kontinuität in der Geschäftstätigkeit bekannt. Angesichts der turbulenten Entwicklungen an den Finanzmärkten und bei der Bankenregulierung stellt sich unweigerlich die Frage: Wie reagieren Privatbanken mit überwiegend dauerhaften und bewährten Geschäftsmodellen auf den raschen Wandel in der Finanzbranche?

Stephan Schüller (Foto)
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Geschäftsmodelle

In der Region verwurzelt

Niedrigzinsniveau, Margendruck, schärfere Regulierung und ein sich veränderndes Kundenverhalten: Die Bankenbranche steht vor großen Herausforderungen. Einige Institute stellen ihre gesamten Geschäftsmodelle auf den Prüfstand, andere justieren Stellschrauben. Es geht immer um die unternehmerische Antwort auf die Frage, wie das Geschäftsmodell der Zukunft aussieht. Nicht das Produkt, sondern der Mensch muss dabei im Mittelpunkt stehen, weniger auf Eigengeschäfte, sondern vielmehr auf die Erfüllung der gesamtwirtschaftlichen Kernaufgaben der Bank kommt es an. Funktioniert deshalb das Geschäftsmodell „Regionalbank“ als Vorbild?

Dr. Achim Kassow (Foto)
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SEPA-Umstellung

Trends und Perspektiven im Zahlungsverkehr

Seit rund zehn Jahren arbeiten die Europäische Union, das Eurosystem und die europäische Kreditwirtschaft an der Schaffung eines einheitlichen Markts im unbaren Euro-Zahlungsverkehr (Single Euro Payments Area: SEPA) in Europa. Ein erster Meilenstein ist die Ablösung der nationalen Verfahren für Überweisungen und Lastschriften durch die entsprechenden SEPA-Verfahren. Doch der unbare Zahlungsverkehr umfasst neben Überweisungen und Lastschriften auch Kartenzahlungen und neue innovative Verfahren für Zahlungen im Internet oder mit dem Mobiltelefon. Diese weisen ein erhebliches Marktpotenzial auf. Um auch hier die Synergieeffekte eines gemeinsamen Binnenmarkts zu heben, rücken diese Marktsegmente immer stärker in den Fokus der Politik.

Carl-Ludwig Thiele (Foto)
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Fonds wird mit 55 Mrd. € gespeist

Abwicklung von Pleitebanken geregelt

Nach 16-stündiger Verhandlung haben sich Unterhändler der Mitgliedsstaaten und des EU-Parlaments am Donnerstag auf einen Abwicklungsmechanismus für Banken geeinigt. Damit sei die Bankenunion vollendet , sagte Kommissionspräsident Manuel Barroso, das werde das Vertrauen und die Stabilität in den Finanzmärkten stärken und helfen, dass die Kreditvergabe an die Wirtschaft wieder in Gang komme.

Redaktion die bank
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Bankberatung

Avatare und künstliche Intelligenz

Informationstechnologien, die versuchen, das menschliche Problemlösungsverhalten nachzubilden, können effizient Verwaltungsaufgaben im Back Office übernehmen und Unterstützung in der Kundenbetreuung sowie im Wertpapierhandel leisten. Eine starke Künstliche Intelligenz (KI) simuliert nicht nur das menschliche Denken, sondern sie beabsichtigt, Menschen durch selbst denkende Maschinen zu ersetzen. Doch diese Innovation birgt auch hohe Risiken.

Frank Görgen
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Asset Management

Mit Sicherheit Rendite

Der deutsche Zweitmarkt für Lebensversicherungen ist vergleichsweise jung. Während der britische TEP Market bereits auf eine lange Tradition zurückblicken kann, wurde das erste deutsche Unternehmen, das Lebensversicherungspolicen ankauft, erst 1999 gegründet. Nach einer turbulenten Entwicklung gilt der deutsche Lebensversicherungs-Zweitmarkt mittlerweile als konsolidiert – und wird trotzdem immer noch als Geheimtipp gehandelt.

Matthias Wühle
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Virtuelle Währung

Bitcoins: Risiken, Recht und Regulierung

Bitcoin ist nicht die erste virtuelle Währung, jedoch aufgrund der enormen Dynamik ihrer Entwicklung und Verbreitung ein äußerst bemerkenswertes Phänomen. Das Jahr 2013 und der Jahresanfang 2014 boten beinahe täglich neue Meldungen: Einerseits über Missbrauch, Kriminalität und Totalverluste, andererseits über Chancen, Infrastruktur-Meilensteine und Rekordgewinne. Für den Bankenpraktiker stellt sich die nüchterne Frage nach den Geschäftsmöglichkeiten, den Risiken und der aufsichtsrechtlichen Einordnung.

Mirko Sprengnether | Hans Peter Wächter
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EuGH kippte Vorratsdatenspeicherung
Das Internet nicht den USA überlassen
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EuGH kippte Vorratsdatenspeicherung
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Mehr als 700 Sachverständige aus aller Welt haben zu dem Bericht „Global Risks 2014“ beigetragen, den das World Economic Forum nun vorgestellt hat. 31 Risiken von weltweiter Bedeutung, die über Länder und Industriezweige hinweg erheblichen ökonomischen Schaden anrichten könnten, hat man dafür unter die Lupe genommen. Die Experten wurden um ihre Einschätzung gebeten, wie wahrscheinlich das Eintreffen dieser Risiken in den nächsten zehn Jahren sei.

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Die Europäische Kommission hat neue Vorschriften vorgeschlagen, um die größten Banken und Banken mit besonders komplexer Struktur am riskanten Eigenhandel zu hindern. Zudem sollen die Aufsichtsbehörden durch die neuen Vorschriften dazu befugt werden, von diesen Banken die Abtrennung potenziell riskanter Handelsgeschäfte vom Einlagengeschäft zu verlangen, wenn die betreffenden Tätigkeiten die Stabilität des Finanzsystems gefährden.

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